Der Vergangenheit auf der Spur

Die beiden Schweizer Autoren Sacha Batthyany und Perikles Monioudis nehmen die Leserinnen und Leser in ihren neuen Büchern mit in die Vergangenheit. Gewesenes erwacht wieder zum Leben und erhält eine neue Aktualität.

Porträts von Batthyany und Monioudis.
Bildlegende: Zu Gast in Solothurn: Batthyany und Monioudis. Maurice Haas/Marvin Zilm (Bildmontage SRF)

Was hat die Grosstante mit einem Massaker an 180 Juden während des Zweiten Weltkriegs zu tun? Der Autor Sacha Batthyany unternimmt in seinem Buch «Und was hat das mit mir zu tun?» eine fesselnde Entdeckungsreise in die eigene Familiengeschichte.

Auch der Glarner Schriftsteller Perikles Monioudis beschäftigt sich mit Vergangenem, wenn auch völlig anders: In seinem Roman «Frederick» zeichnet er ein subtiles Bild von Fred Astaire, dem wohl berühmtesten Tänzer der Welt, der 1987 in Los Angeles starb.

Im «BuchZeichen» live von den Solothurner Literaturtagen erzählen die beiden Autoren, was sie dazu bewogen hat, sich literarisch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Beide Autoren gehen neben der Schriftstellerei einem zweiten Beruf nach: Welchen Stellenwert hat für sie das Schreiben von Literatur?

Buchhinweis:
Perikles Monioudis. Frederick. dtv, 2016.
Sacha Batthyany. Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie. Kiepenheuer & Witsch, 2016.

Autor/in: Felix Münger