Echte und fiktive Kriminalfälle an den Krimitagen

Beiträge

  • «10x unbedingt» lautet das Motto der diesjährigen Burgdorfer Krimitage.

    Echte und fiktive Kriminalfälle an den Krimitagen

    Einen fiktiven Kriminalfall beschreibt der deutsche Schriftsteller Friedrich Ani. Sein neustes Buch «Süden» erzählt von der Suche nach einem vermissten Münchner Gastwirt. Ani wurde mit dem Burgdorfer Krimipreis 2012 ausgezeichnet.

    Friedrich Ani ist damit eine spannende Charakter- und Gesellschaftsstudie gelungen. Das findet auch die Jury der Burgdorfer Krimitage. «BuchZeichen» stellt das Buch vor.

    Die Burgdorfer Krimitage finden dieses Jahr zum zehnten Mal statt. Die Sendung «BuchZeichen» widmet sich diesem beliebten Anlass, der fiktive und reale Kriminalfälle aufgreift.

    «Süden» von Friedrich Ani, Droemer/Knaur

  • Das ganze Interview mit Friedrich Ani

    Der Gewinner des Burgdorfer Krimipreises 2012, Friedrich Ani, über die Krimitage und seinen Held, Süden.

    Die Jury des Burgdorfer Krimipreises schreibt: «Sein Buch ist ein me­lan­cho­li­scher stim­mungs­vol­ler Trip und trotz­dem im­mer inte­res­sant, im­mer span­nend.»

    Im Krimi «Süden» sucht der Privatdetektiv Tabor Süden einen vermissten Münchner Wirt. Ani zeichnet dabei die Welt der Vereinsamten, Resignierten und Verkannten.

    Britta Spichiger

  • Reale (Kunst-) Kriminalfälle an den Krimitagen

    Die deutsche Kunsthistorikerin Susanna Partsch widmet sich realen Kriminalfällen. In ihrem Buch «Tatort Kunst» berichtet sie von den grössten Fälschern des 20. Jahrhunderts.

    Bei der Lektüre erfährt man unter anderem, weshalb Paul Klee nie, Vincent van Gogh jedoch sehr oft gefälscht wird.

    Literaturredaktorin Britta Spichiger hat sich mit Susanna Partsch unterhalten und dabei unter anderem erfahren, dass es ein ganzes Fälscherdorf gibt.

    «Tatort Kunst» von Susanna Partsch, C.H. Beck

    Britta Spichiger

  • Das ganze Interview mit Kunsthistorikerin Susanna Partsch

    Was ist eine Kunstfälschung und wie erkennt man sie? Das ganze Interview von Britta Spichiger mit Kunsthistorikerin Susanna Partsch.

    Britta Spichiger

  • Bücher-Tipps Präsidentschaftswahl USA

    «The Bat Segundo Show» mit Edward Champion ist eine Büchersendung, die es nur im Internet gibt. Seit acht Jahren interviewt Edward Champion alias Bat Segundo berühmte amerikanische Autoren und ist damit selbst zur Kultfigur geworden.

    Im «BuchZeichen» gibt Edward Champion die ultimativen Büchertipps zur amerikanischen Präsidentschaftswahl.

    Dieser Mann weiss, was in der amerikanischen Literaturszene angesagt ist und wie sie sich verändert. Und er erklärt, was man gelesen haben sollte, um die amerikanische Mentalität und Kultur besser zu verstehen.

    «Letzte Nacht» von Stewart O'Nan, Marebuch. Andere Romane von ONan sind bei Rowohlt erhältlich.

    Jennifer Khakshouri

  • Buchcover (Ausschnitt)

    Buch-Tipp von Britta Spichiger

    David Foster Wallace, einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Literatur, wurde 2005 gebeten, eine Abschlussrede zu halten. Vor den Absolventen des Kenyon College. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker.

    Unter dem Titel "This Is Water", auf deutsch "Das hier ist Wasser", ist sie auch in Buchform erschienen. Und sie regt an zum selbständigen, unabhängigen Denken. Wallace betont, dass man das nicht einfach kann, sondern es lernen muss. Und er erklärt, wie wichtig es ist, einzusehen, dass man selbst nicht der Mittelpunkt der Welt ist.

    Eine sehr lesenswerte Lektüre, die einen - oft unerwarteten - Einblick in die amerikanische Mentalität gibt.