Eugène und die zwanzig Dinge seiner Kindheit

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  • Eugène und die zwanzig Dinge seiner Kindheit

    Eugène lebte bei seiner Grossmutter im sozialistischen Rumänien, bis die Eltern den Siebenjährigen 1976 in die Westschweiz holten.

    In seinem Roman «Ein unfassbares Land» schreibt Eugène Meiltz übers Weggehen aus der alten Heimat, über das neue fremde Land, über Ausgrenzung und Anderssein, über den Luxus mit Farbfernsehen und Dunstabzug. Er erzählt diese Geschichte, indem er zwanzig Dinge aus seiner Kindheit hervorhebt. Zehn Dinge, die gut und zehn Dinge, die schlecht für ihn waren.

    Susanne Sturzenegger

  • Eugène: Westschweizer Autor mit rumänischen Wurzeln

    Die Schweiz ist ein unfassbares Land für den kleinen rumänischen Jungen. Faszinierend und fremd. Doch wie für alle Kinder ist es für ihn das Wichtigste ganz normal zu sein, so wie alle andern. Auf einer Schulreise merkt er, dass er anders ist.

    Seine Eltern, die keine Bergerfahrung besitzen, haben ihn mit völlig unpassenden Halbschuhen weggeschickt. Die Scham schmerzt am meisten. Der kleine Eugène hasst die Schweiz, seine Familie, die Rumänen, die keine Ahnung haben, mit welchen Schuhen man in die Berge geht.

    Das ist nur eine von zwanzig Geschichten aus seiner Kindheit. Sie sind berührend und melancholisch, aber auch humorvoll und einfach bezaubernd.

    Susanne Sturzenegger

  • Catalin Dorian Florescu: Schreiben in der zweiten Sprache

    Catalin Dorian Florescu sagt: Ich bin ein europäischer Autor, geboren in Rumänien und wohnhaft in der Schweiz.

    Er ist einer von vielen in der Schweiz erfolgreichen Autoren und Autorinnen aus einem andern Herkunftsland. Ist die Migrationserfahrung vielleicht sogar ein Vorteil, um gute Bücher zu schreiben?

    Buchhinweis:

    Catalin Dorian Florescu: Jacob beschliesst zu lieben. C.H. Beck Verlag, 2011.

    Susanne Sturzenegger