Lokale Verbrechen und weltweite Kriminalität

Beiträge

  • Ermittlungen in zwei Fällen (Bild: Keystone)

    Lokale Verbrechen und weltweite Kriminalität

    Beim einen ist es ein unkonventioneller Rabbi, der in einem vermeintlichen Selbstmord in Zürich ermittelt; beim anderen jagt ein internationales Agenten-Team Mafiaschurken und Drogenbarone.

    Der Basler Professor Alfred Bodenheimer und der Stockholmer Erfolgsautor Arne Dahl gehen völlig unterschiedlich mit dem Genre «Krimi» um. Ihre neuen Bücher «Das Ende vom Lied» und «Hass» bieten aber beide beste Unterhaltung und geben Einblick in wenig bekannte Milieus.

  • Alfred Bodenheimer schickt Rabbi Klein auf Verbrecherjagd (Bild: Florian Kalotay)

    Ein Rabbi ermittelt in Zürich

    Mit dem Roman «Das Ende vom Lied» legt der Basler Alfred Bodenheimer jetzt bereits seinen zweiten Kriminalroman vor. Sein unkonventioneller Ermittler ist ein Rabbiner, der an Zürichs Israelitischer Cultusgemeinde wirkt.

    Diesmal weckt ein vermeintlicher Selbstmord eines Gemeindemitglieds seinen Detektiv-Instinkt. Im Gespräch mit Luzia Stettler erzählt Bodenheimer, was ihn, als Professor für jüdische Literatur und Religionsgeschichte, am Krimi-Schreiben fasziniert.

    Buchhinweis: Alfred Bodenheimer. Das Ende vom Lied. Nagel & Kimche, 2015.

    Luzia Stettler

  • Arne Dahl liefert ein kriminalistisches Meisterstück (Bild: Sara Arnald)

    Internationale Verbrecherjagd

    Mit dem Roman «Hass» schliesst der schwedische Erfolgsautor Arne Dahl sein Thriller-Quartett um das Opcop-Team ab. Diese geheime Gruppe von Europol ist u.a. Verbrechern auf der Spur, die das menschliche Erbgut verändern wollen.

    Arne Dahl kam Mitte März auf Schweizer Lesereise und verriet, warum ihn ausgerechnet die Finanzkrise dazu animiert hatte, sich mit der internationalen Kriminalität zu beschäftigen.

    Buchhinweis: Arne Dahl. Hass. Piper, 2015.Hörbuchhinweis: Arne Dahl. Hass (gelesen von Wolfram Koch). Osterwold, 2015.

    Luzia Stettler