Roadtrips: Fahrtwind aus Richtung Leben

Die beiden Romane «Letzter Bus nach Coffeeville» und «Die Zeitenbummlerin» erzählen vom Unterwegs-Sein. Sie nehmen den Leser mit auf eine geographische und emotionale Reise und zeigen, was ein «Roadtrip» auslösen kann.

Beiträge

  • Letzer Bus nach Coffeeville (Bild: Pixelio_Michael Jünemann)

    Letzter Bus nach Coffeeville

    Eine Handvoll alte Freunde sind eine Woche lang unterwegs. Von Hershey, Pennsylvania, nach Coffeeville, Mississippi. In einem ehemaligen Tourbus der Beatles. Jeder trägt schwer an seinem Schicksal, aber auch ihr Humor und ihre Freundschaft reisen mit.

    Ein berührender Roman, der zeigt, wie man sich den Blick für das Schöne im Leben erhalten kann.

    Buchhinweis: J. Paul Henderson. Letzter Bus nach Coffeeville. Diogenes Verlag, 2016.

    Britta Spichiger

  • Im Buch von Henderson finden sich Parallelen zu "Thelma und Louise" (Bild: Flickr Photo Sharing_Janitors)

    Film zwischen Buchdeckeln?

    «Letzter Bus nach Coffeeville» erzählt von einer unkonventionellen Reise, von Menschen, die keinem durchschnittlichen Lebensentwurf folgen, aber sich gegenseitig unterstützen – und die vom Erzähler liebevoll und mit Humor beschrieben werden.

    Es gibt einige Parallelen zu berühmten Filmen wie «Thelma und Louise» oder «Easy Rider». Der Autor J. Paul Henderson erzählt, was er von den Vergleichen hält.

    Britta Spichiger

  • Mit dem Rad von Berlin nach Norwegen (Coverausschnitt)

    Die Zeitenbummlerin

    Oft verfängt man sich im eigenen Leben und tritt an der Stelle. Das passiert Josefine, einer 52-jährigen Journalistin, Hauptfigur im Roman «Die Zeitenbummlerin». Erst eine ausgedehnte Fahrradtour von Berlin nach Norwegen bewirkt, dass sie ihr Leben aus einer anderen Perspektive sieht.

    Und erkennt, dass das Hier und Jetzt viel zu bieten hat.

    Buchhinweis: Leonie Faber. Die Zeitenbummlerin. Knaur Verlag, 2016.

    Britta Spichiger