Schweizer Buchpreis: Der Sieger heisst Peter von Matt

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  • Inspiration für den Titel des Gewinnerbuchs von Peter von Matt: «Die Gotthardpost» des Schweizer Malers Rudolf Koller (Ausschnitt).

    Schweizer Buchpreis: Der Sieger heisst Peter von Matt

    Der Schweizer Buchpreis ist die bedeutendste literarische Auszeichnung in der deutschen Schweiz. Die Preisverleihung fand am 11. November in Basel statt. Die Jury erkor Peter von Matt mit seinem Essayband «Das Kalb vor der Gotthardpost» zum Sieger.

    Auf der Shortlist standen fünf Autorinnen und Autoren mit ganz unterschiedlichen Romanen. «Die ausgewählten Titel widerspiegeln die grosse Spannweite des literarischen Schaffens in der Schweiz», sagte Jury-Sprecher Hans-Ulrich Probst.

    Die fünf nominierten Werke

    In «Vielen Dank für das Leben» erzählt Sibylle Berg von Toto, einem Menschen zwischen den Geschlechtern. Er will nur liebenswürdig sein und erntet nichts als Demütigungen.

    Britta Spichiger

  • Ausschnitt Hörbuchcover «Die grosse Paul Temple Box»

    100. Geburtstag von Francis Durbridge

    Die Hörspiele des englischen Kriminalschriftstellers Durbridge erleben einen regelrechten Retrokult.

    Rätselhafte Vorkommnisse, zwielichtige Gestalten und zwischendurch ein trockener Martini: die Fälle mit dem Krimischriftsteller und Hobbydetektiv Paul Temple waren schon in den 50-er Jahren Strassenfeger. Temple springt dort in die Bresche, wo die Polizei nicht mehr weiter weiss, stets begleitet von seiner gutgelaunten Frau Steve.

    Ideale Geschichten, um sich gut zu unterhalten und doch nicht allzu sehr zu gruseln. Durbridges Erzählkunst hat zwar nicht das Format einer Agatha Christie, aber die Kriminalfälle sind spannend. Und mindestens genauso unterhaltsam ist das Privatleben von Paul und Steve, etwa, wenn die beiden Ferien machen in einem Küstenstädtchen, einen neuen Hut für Steve auswählen oder sich eine entspannte Teestunde gönnen.

  • «Hammerbuch 2012»: Das beliebteste Buch des Jahres

    «Zambo», das trimediale Kinderprogramm von Schweizer Radio und Fernsehen, lässt seine jungen Zuhörerinnen und Zuschauer das beliebteste Buch wählen. Bis zum 15. November kann man auf www.zambo.ch seine Stimme abgeben. Und am 25. November 2012 wird das Buch mit den meisten Stimmen ausgezeichnet zum «Hammberbuch 2012».

    Auf einer Liste findet man bereits über 150 vorgeschlagene Titel. Darunter moderne Geschichten wie «Die Tribute von Panem» oder «Gregs Tagebuch», aber auch Klassiker wie «Die schwarzen Brüder» oder «Hanni und Nanni». Soll noch jemand sagen, die jungen Menschen lesen nicht mehr!