Unterwegs im Alten Rom

Der Kampf um Einfluss und Macht, Schlachtgetümmel und der Alltag im antiken Rom - die beiden Autoren John Williams und Robert Harris schildern beide packend das Leben zur Zeit von Cäsar, Cicero und Augustus.

Beiträge

  • Der 1994 verstorbene Autor John Williams (Bild: The University of Denver)

    John Williams: «Augustus»

    Nach «Butchers Crossing» (1960) und «Stoner» (1965) ist nun auch der letzte Roman «Augustus» des Amerikaners John Williams erstmals auf Deutsch erschienen. Der im englischen Original 1972 auf Englisch herausgekommene Roman ist ein packendes Porträt des ersten römischen Kaisers.

    Das im Stil eines Briefromans verfasste und bisweilen etwas sperrig zu lesende Werk entwirft das Bild eines Herrschers, der mit äusserster Härte gegen seine Feinde vorging und gleichzeitig an seiner inneren Zerrissenheit litt.

    Buchhinweis: John Williams. Augustus. dtv, 2016.

    Felix Münger

  • Gladiatorenkämpfe in Vindonissa (Bild: Keystone)

    Faszination Römer

    Die Römer sind das Spezialgebiet von Thomas Pauli-Gabi, Archäologe und im Kanton Aargau Leiter der Abteilung Kultur des dortigen Departements Bildung, Kultur und Sport.

    Woher rührt unsere Faszination für die Welt der Römer, wie sie in zahllosen Filmen, Büchern und Theaterstücken zum Ausdruck kommt? Thomas Pauli-Gabi gibt Antworten im Römer-Erlebnispark in Windisch, den er mitbegründet hat.

    Felix Münger

  • Meister des Hochspannungsromans: Robert Harris (Bild: Peter von Felbert)

    Robert Harris: Cicero

    Der britische Altmeister des Hochspannungsromans hat eine atemberauende Roman-Trilogie über die Römerzeit geschrieben. Im Zentrum der drei Bände steht die Figur des Politikers, Anwalts und berühmten Redners Marcus Tullius Cicero.

    Robert Harris gelingt es, historische Momente der Römerzeit auch für Laien packend und verständlich aufleben zu lassen. Ein Lesegenuss.

    Buchhinweis: Robert Harris. Imperium / Titan / Dictator. Heyne, 2015.

    Felix Münger

  • Hugo Lötscher (Bild: Sabine Dreher)

    Hugo Loetscher: Die Römer kommen

    Der 2009 verstorbene Schweizer Schriftsteller Hugo Loetscher setzt sich in einem Kapitel seines bekannten Buchs «Der Waschküchenschlüssel» mit der Frage auseinander, weshalb die Schweizerinnen und Schweizer dermassen fasziniert sind von den Römern.

    Schliesslich waren diese ja eine Besatzungsmacht.
    Loetschers Vermutung: Die Schweizer hätten im Unterschied zu den Franzosen keine Comicfigur wie Asterix, der die Erinnerung an die gallische Vergangenheit wach halte.

    Buchhinweis: Hugo Loetscher. Der Waschküchenschlüssel oder Was – wenn Gott Schweizer wäre. Diogenes, 1998.

    Felix Münger