Wenn die Berge den Horizont versperren

Beiträge

  • Vea Kaiser ist selber auf dem Lande aufgewachsen. Kein Wunder wurde «Blasmusikpop» in ihrer Heimatgemeinde mit Skepsis erwartet.

    Wenn die Berge den Horizont versperren

    In ihrem Erstling «Blasmusikpop» porträtiert die junge Wiener Autorin Vea Kaiser eine fiktive hinterwäldlerische Berggemeinde, die wenig Verständnis aufbringt für den Wissensdurst eines neugierigen Jungen. Der witzige Roman ist eine Mischung aus Familiensaga und Provinzsatire.

    Johannes Irrwein ist so ganz anders als die Kinder in St. Peter am Anger: Statt für Fussball interessiert er sich für griechische Philosophie und erforscht Bandwürmer. Seine Eltern halten nichts von diesen „hochgschissenen" Beschäftigungen, aber dank der Intervention eines originellen Paters schafft Johannes dann doch noch den Sprung in die weite Welt.

    Luzia Stettler

  • Die Erfindung eines neuen Dialekts

    Vea Kaiser hat in diesem Roman eigene Erfahrungen als Dorfkind aufgegriffen und ausgeschmückt. Und sie hat sogar einen speziellen Dialekt erfunden, um der Geschichte eine gewisse Authentizität zu geben.

  • Buch-Tipp von Michael Luisier

    Keine Diät, die der Vater nicht versucht hätte: Die Apfeldiät, die Traubendiät, die Auberginen, die Gurken- und die Reisdiät. Blumenkohl, gedünstet, gebacken oder als Rohkoströschen. Nichts hilft, der Vater bleibt übergewichtig.

    Als er dann, bei der Olivendiät angelangt, einen Kern verschluckt und ihm ein zartes Bäumchen aus dem Ohr zu sprießen beginnt, ist eine Geschichte in Gang gesetzt, deren Volten immer phantastischer werden.

    Michael Luisier

  • Frankfurter Buchmesse

    Sie ist die grösste Buchmesse der Welt und öffnet nächste Woche die Tore. Luzia Stettler erzählt, was die Frankfurter Buchmesse so speziell macht.