«CH: Filmszene» vom 17.10.2013

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Federico Fellini war ein Regisseur der wie kein anderer Träume und Ideen in unverwechselbare, poetische, phantastische Filme umsetzte. Seinem ehemaligen Assistenten, Gerald Morin, ist es in seinem Dokumentarfilm gelungen die vielen Facetten Fellinis einzufangen.

Federico Fellini hat wie kaum ein anderer Regisseur das italienische Kino geprägt. Für seine Filme erhielt er zahlreiche Preise, darunter fünf Oscars, den letzten für sein Lebenswerk kurz vor seinem Tod im Jahre 1993. Gerald Morin, sein ehemaliger Assistent, lässt das Schaffen Fellinis nochmals aufleben.

Mit den wichtigsten Mitarbeitern Fellinis spricht er über das goldene Zeitalter des italienischen Kinos, über Vorlieben und Marotten des grossen Regisseurs. Ein jeder hat seine eigenen Erinnerungen an Fellini. Umfangreiches Archivmaterial zeigt die unkonventionelle Arbeitsweise Fellinis von der Idee bis zum fertigen Film.

Federico Fellini, 1920 in Rimini geboren, starb vor 20 Jahren, am 31. Oktober 1993 in Rom. Sein erstes Geld verdiente er als Journalist und Karikaturist. Danach als Drehbuchautor und Regisseur. Sein zeichnerisches Können nutzte Fellini weiterhin intensiv. Ob für Storyboards der Filme oder für die Suche nach Protagonisten. Seine Karikaturen sind legendär und meist ging die Suche nach Darstellern von einer Skizze aus.

Mit Filmen wie „la Strada“, „La Dolce Vita“, „8 ½“, „Amarcord“, „Casanova“ oder „E la nave va“ setzte Fellini neue Massstäbe. In seinem Dokumentarfilm lässt Gerald Morin die Zuschauer nochmals an einer Zeit des Kinos teilhaben wie sie heute nicht mehr existiert.