Buebe gö z‘Tanz - Rockband trifft auf Ballett

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Zwei Ballettänzerinnen opfern ihre ganze Energie und Freizeit für die erste eigene Choreografie. Die Musik dazu soll von den „Kummerbuben“ kommen! Für das gemeinsame Projekt werden die Rumpelmusiker als erste Band das Berner Stadttheater rocken. Zwei Welten auf einer Bühne – wenn das mal gut geht!

Zwei Welten prallen aufeinander. Auf der einen Seite ein professionelles Ballett, straff organisiert, mit hohen Ansprüchen ans körperliche und psychische Limit der Tänzerinnen und Tänzer. Auf der anderen Seite – die «Kummerbuben». Mit ihrer Rumpelmusik wollen sie als erste Band die heiligen Hallen des Berner Stadttheaters rocken. Der Film von Steve Walker erzählt von Hierarchie und Anarchie, von Schweiss und Schmerz. Und von der gewagten, aber geglückten Verschmelzung zwischen Tanz und Musik.

Die Tänzerinnen Izumi Shuto und Martina Langmann wollen den Sprung zur Choreografin schaffen und opfern neben dem harten Alltag im Ensemble ihre ganze Energie und Freizeit für ein gemeinsames Tanzprojekt. Der Druck ist enorm: Der Premierentermin steht fest, die Zeit ist knapp, das Stück muss gut werden, wenn sich ihr Traum erfüllen soll. Ausserdem sind Izumi und Martina immer wieder auf den Goodwill ihrer Kolleginnen und Kollegen im Ensemble und der Ballett-Leitung angewiesen.

Die Musik für das rund 40-minütige Tanzstück mit vielen komplexen Gruppenchoreografien entsteht in einer ganz anderen, chaotischen Welt: in einem verrauchten Gewölbekeller, dem Probenraum von Simon Jäggi, Mario Batkovic, Higi Bigler, Daniel Durer, Urs Gilgen und Tobi Heim – alias die „Kummerbuben“. Dort rollt der Rock’n Roll und fliesst das Bier, prallen Leidenschaft, unterschiedliche Mentalitäten und Ansichten über die Herangehensweise aufeinander. Die ungewohnte Herausforderung wird zusehends zur Belastungsprobe für die Formation und führt soweit, dass Mario kurz vor der Ballett-Premiere seinen Austritt verkündet.