Children of the arctic - Jugend am arktischen Rand von Amerika

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Barrow ist die nördlichste Stadt Amerikas. Unter den rund 4‘500 Einwohnern leben viele Iñupiat, die indigenen Ureinwohner Alaskas. „Children of the arctic“ zeigt fünf Iñupiat Teenager auf der Suche nach ihrem Weg zwischen einem amerikanischen Leben und dem einer traditionellen Walfang-Kultur.

Am Beispiel von fünf Iñupiat Teenagern, den indigenen Ureinwohner Alaskas, werden unterschiedliche Aspekte des Lebens am arktischen Rand von Amerika aufgezeigt. In ihrer Generation vermischt sich die westliche Zivilisation mit den überlieferten Bräuchen und Traditionen, die auszusterben drohen. Die Entscheidungen der jungen Leute haben direkten Einfluss auf das Schicksal ihrer Gemeinschaft: Wollen sie einen individualistischen Weg einschlagen oder das Erbe der Iñupiat weitertragen?

Der Schweizer Filmemacher Nick Brandestini interessiert sich besonders fürs Leben von Menschen an abgelegenen und vermeintlich unwirtlichen Regionen der Welt. Nach seinem ersten Lang-Dokumentarfilm „Darwin“, einem Porträt über eine einsame Gemeinschaft im Death Valley, untersucht er nun das Leben in der nördlichsten Stadt Amerikas. Was er vorfindet, ist eine Gemeinschaft in einer Kluft zwischen moderner Zivilisation und traditioneller Kultur. Die uralten überlieferten Bräuche und die Sprache der Iñupiat, der indigenen Ureinwohner Alaskas, werden von immer weniger Einwohnern aktiv gelebt und weitgegeben. Die Generation der Jugendlichen hat das Schicksal der Gemeinschaft in der Hand: Ziehen sie weg und wählen ein individualistisches Leben oder helfen sie, das Erbe ihrer Kultur weiterzutragen? Am Leben von fünf Iñupiat Teenagern zeigt Brandestini, was diese Generation beschäftigt und welche unterschiedlichen Richtungen sie einschlagen.