Coni und die Gefangenen von El Provenir

Video «Coni und die Gefangenen von El Provenir» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

El Porvenir heisst die Zukunft, und El Porvernir heisst auch ein Gefängnis in der honduranischen Hafenstadt La Ceiba. Regelmässig besucht Coni Lustenberger die Gefangenen dort. Sie hat das Vertrauen der «harten Jungs» gewonnen und gibt ihnen einen Funken Hoffnung für die Zukunft.

Vor mehr als 16 Jahren kam Coni Lustenberger erstmals  nach Honduras und begann, Strassenkinderprojekte zu unterstützen. Ein paar Jahre später hielt sie einen Vortrag im Gefängnis. Ein ernüchternder Moment für die Schweizerin. Sie sah, wie wenig Hilfe den Menschen hinter Gittern angeboten wurde. Seither besucht sie regelmässig El Porvenir, bietet Kurse an, führt Gesprächsrunden durch und macht für Gefangene ohne Familienangehörige draussen Botengänge.

Die 46jährige gehört keiner Entwicklungshilfeorganisation an, sie arbeitet auf Freiwilligenbasis, unterstützt von einem grösseren Spenderkreis von Bekannten aus ihrer Heimat.

Die freie Filmemacherin Erika Harzer und der Kameramann Rainer Hoffmann haben Coni Lustenberger in ihrem Alltag begleitet. Sie zeigen, was Coni motiviert, ihr Leben diesen Gefangenen zu widmen, und wie sie sich genau engagiert. Erika Harzers Film gibt aber auch einen guten Einblick in den Alltag der jungen Männer im Gefängnis, in ihre persönliche Geschichte und in die gesellschaftliche Situation Honduras'. Berührend ist, wie Coni Lustenberger es als Frau in dieser Männerwelt geschafft hat, das Vertrauen der «harten Jungs» zu gewinnen und ihnen einen Funken Hoffnung für die Zukunft zu geben.