Daniel Schmid «Le chat qui pense»

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Ein filmischer Streifzug durch das bewegte Leben von Daniel Schmid. Getragen von seiner Stimme und seinem ganz persönlichen Blick auf die Welt. Einer Welt zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Ein Film über das Ankommen, immer wieder - und über das Abschiednehmen, für immer.

Daniel Schmid wurde am 26. Dezember 1941 im bündnerischen Flims als Hoteliers Sohn geboren. Bereits als Kind verfiel er seiner Vorstellungskraft. Beflügelt von den phantastischen Geschichten seiner Grossmutter, machte er die Hotelhalle zur Bühne und die Gäste aus aller Welt zu seinen Protagonisten. Daniel Schmid wurde zum Geschichtenerzähler – um es Zeit seines Lebens zu bleiben.

Die beiden Filmemacher Pascal Hofmann und Benny Jaberg haben ein vielschichtiges Portrait über Daniel Schmid geschaffen in dem auch der Filmemacher immer wieder zu Wort kommt.

Der Dokumentarfilm erzählt von Daniel Schmids prägender Kindheit in einem Hotel der Belle Epoque in den Bündner Bergen, vom Ausreissen aus den Alpen ins unruhige Berlin der 1960er-Jahre, von der Liebe zum Kino und dem Aufeinandertreffen mit Rainer Werner Fassbinder. Er nimmt das Publikum mit in das mondäne Pariser Nachtleben der Siebziger, zu Dreharbeiten nach Marokko, Portugal und in seine Heimat Graubünden.

Einige von Daniel Schmids treuen Weggefährten begleiten diese Reise: Seine Muse Ingrid Caven, sein Kameramann Renato Berta, nahe Freunde wie der Regisseur Werner Schroeter, die Schauspielerin Bulle Ogier oder der Filmwissenschaftler Shiguéhiko Hasumi. Auch Daniel Schmid selbst kommt zu Wort - der filmische Streifzug wird von seiner Stimme getragen und von seinem Blick auf die Welt - eine Welt zwischen Wirklichkeit und Fiktion.