Dürrenmatt - Eine Liebesgeschichte

Dokumentarfilmsommer 2016

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Mit Werken wie «Der Besuch der alten Dame» oder «Die Physiker» erlangte Dürrenmatt Weltruhm. Im Zentrum des Films steht jedoch die Liebesgeschichte von Dürrenmatt und seiner Frau Lotti. 40 Jahre lebten die beiden in einer sehr engen Beziehung. Nach ihrem Tod stürzte Dürrenmatt in eine tiefe Krise.

Die Filmemacherin Sabine Gisiger setzt mit ihrem Film dem Menschen, Denker, Schriftsteller und

Maler Friedrich Dürrenmatt ein intimes, filmisches Denkmal. Aus unzähligen Film- Radio- und Fernsehbeiträgen von und über Dürrenmatt hat die Filmemacherin einen fiktiven autobiographischen Film moniert.

Dürrenmatt war einer, der gerne laut dachte. Einer, der von sich behauptete, dass er nie verzweifle, weil er immer berauscht sei, von den Möglichkeiten des Guten, des Bösen und des Verrückten, die es auf dieser Welt gebe. Seine Schwester Verena Dürrenmatt und seine Kinder Peter Dürrenmatt und Ruth Dürrenmatt erzählen erstmals von einer anderen, privaten Seite: Für Dürrenmatt stellte Humor die einzige Möglichkeit dar, Distanz zu einer Welt zu nehmen, die er oft schwer ertrug. Wenn man die Wahl zwischen zwei Todesarten habe, so Dürrenmatt, solle man sich nicht zu Tode ärgern, sondern sich lieber zu Tode lachen.

Im Zentrum des Films jedoch steht die bisher unbekannte Liebesgeschichte von Friedrich Dürrenmatt und seiner Frau Lotti Dürrenmatt-Geissler. 40 Jahre lebten die beiden in einer sehr engen Beziehung: Kein Werk, das er nicht mit ihr diskutierte, keine Probe, auf die sie ihn nicht begleitete. In späteren Jahren wurde die Beziehung zunehmend problematisch. Nach Lottis Tod 1983 stürzte Dürrenmatt in eine tiefe Krise, aus der er sich mit einer neuen, grossen Liebe befreite.

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