«CH: Filmszene» vom 17.7.2014

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Zwei Familien verbringen den Sommer auf einem Campingplatz in der Toskana. Während die Eltern ihre Beziehungskämpfe austragen, messen sich die Kinder heimlich in Machtspielen. Preisgekröntes Drama.

Nic und sein kleiner Bruder Agostino fahren mit ihren zerstrittenen Eltern im Sommer ans Meer. Auf dem Campingplatz lernen sie Marie und Patty kennen, die mit ihren Müttern hier Urlaub machen. Zusammen mit Lee, dem Sohn des örtlichen Ladenbesitzers, erkunden die vier die Umgebung.

Zwischen Nic und Marie keimen Gefühle auf. Eine baufällige Hütte wird für die fünf Freunde zum Treffpunkt für Spiele, die nicht nur Spass machen; zunehmend entladen sich darin Begehren, Grausamkeit und Verzweiflung der Kinder, die unter den Aggressionen und Geheimnissen ihrer Eltern leiden.

„Giochi d’estate“, Rolando Collas autobiografisch gefärbtes Drama um die Hoffnungen und Nöte der Heranwachsenden, geht unter die Haut und beeindruckt mit starken schauspielerischen Leistungen. 2012 wurde diese SRG-Koproduktion gleich mit drei Schweizer Filmpreisen geehrt.

Die CH:Filmszene zeigt „Giochi d’estate – Sommerspiele“ wahlweise in der deutschen Synchronfassung oder in der italienischen Originalfassung.