Keeper

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Maxime und Mélanie sind 15 und lieben sich. Gemeinsam erkunden sie etwas unbeholfen ihre Sexualität. Als Mélanie entdeckt, dass sie schwanger ist, sind beide verunsichert. Doch Maxime gewöhnt sich zunehmend an die Idee Vater zu werden und überzeugt Mélanie davon, das Kind zu behalten.

Die Teenager Maxime und Mélanie sind verliebt und erkunden ihre Sexualität. Eines Tages fühlt Mélanie, dass sie schwanger ist. Ein Test bestätigt den Verdacht. Was sollen sie tun? Windeln wechseln statt Fussballakademie, Baby füttern statt mit Freunden abhängen? Natürlich steht vorerst die Frage einer Abtreibung im Zentrum. Doch Maxime kann sich schon bald vorstellen, Vater zu werden. Dass eine Geburt seine Chancen auf Ausbildung, Karriere und eine ganz normale Jugend über den Haufen werfen könnte, ist ihm nicht bewusst.
Er versucht Mélanie davon zu überzeugen, das Kind zu behalten. Doch das Unverständnis der Freunde, Zweifel der Ärzte und Streitigkeiten mit den Eltern verunsichern die beiden Jugendlichen zu tiefst. Während Maximes Eltern ihn unterstützen, möchte Mélanies Mutter ihre Tochter davor bewahren, so jung ein Kind zu bekommen.
Die beiden jungen Hauptdarstellern Kacey Mottet Klein und Galatéa Belluigi verkörpern die beiden Teenager mit ihren inneren und äusseren Kämpfen auf eine sehr berührende Art und Weise. In dem der Regisseur Guillaume Senez den Fokus auch auf die schwankenden Gefühle des werdenden Vaters richtet, nimmt er die Probleme beider Protagonisten ernst und stellt die schwierig zu beantwortende Frage, ob Menschen ein Kind in die Welt setzten sollen, wenn sie selbst noch Kinder sind.