La petite chambre – Das kleine Zimmer

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Rose pflegt den alten Griesgram Edmond und kämpft selber mit einem traumatischen Verlust. Allmählich kommen sich die beiden näher.

Der alte Witwer Edmond sträubt sich gegen jede Hilfe, auch gegen die Hauspflegerin Rose. Diese hadert ungern mit dem ruppigen Greis, denn sie kämpft selbst mit einem traumatischen Verlust. Edmonds Sohn Jacques wird bald heiraten und auswandern und will davor den Papa in ein Altersheim einweisen. Das passt dem Senior ganz und gar nicht, und er wird immer aggressiver, auch gegen Rose. Allerdings hat sie Verständnis für Edmonds Widerwillen gegen den Umzug ins Altersheim.

Als er wegen einer Vergesslichkeit beinahe seine Wohnung in Brand steckt, vertuscht sie den Fehltritt. Eines Morgens findet sie Edmond bewusstlos vor; er ist bei einem Herzanfall gestürzt und hat sich den Knöchel verstaucht. Edmond muss ins Spital und Rose bekommt Schwierigkeiten mit ihrer Chefin. Diese meint, Rose sei psychisch noch nicht imstande, ihre Arbeit mit der gebotenen Zuverlässigkeit und Distanz zu verrichten. Rose besucht Edmond im Krankenhaus und verhilft ihm zu einem Urlaub. Als er sich dabei leicht verletzt, bringt sie ihn in ihre Wohnung, um ihm Ärger zu ersparen. Edmond gefällt das, und er nistet sich prompt ein – in dem kleinen Zimmer, das für Rose tabu ist...

Stéphanie Chuat und Véronique Reymond haben mit „La petite chambre“ einen der berührendsten und erfolgreichsten Schweizer Filme der letzten Jahre geschaffen. In dieser RTS-Koproduktion brillieren Altstar Michel Bouquet und Florence Loiret Caille als gegensätzliche Protagonisten, die einander aus der Not zu helfen versuchen. „La petite chambre“ wurde 2011 gleich zweifach mit Schweizer Filmpreisen belohnt: für das beste Drehbuch und als bester Film.