Le sacre de Cisco Aznar - Zwischen Ritual und Inszenierung

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Der Choreograf Cisco Aznar gilt als Enfant terrible der Tanzszene. Zur Vorbereitung des Stücks „Le sacre du printemps“ nimmt Cisco im Hinterland Brasiliens an afroamerikanischen Ritualen teil. Er setzt sich Zeremonien mit Tieropferungen aus und sucht im Trancetanz Inspiration für seine Inszenierung.

Strawinskys Meisterwerk «Le sacre du printemps» beschreibt eine grosse heidnische Feier, wo weise Männer im Kreis sitzen und dem Todestanz eines jungen Mädchens zuschauen. Es soll dem Frühlingsgott zu Versöhnung geopfert werden.

Cisco Aznar, das «Enfant terrible» der Tanzszene, will sich den Themen von Stravinskys Werk kompromisslos stellen und das Werk zusammen mit den Eleven der weltbekannten Ballettschule von Maurice Béjart in Lausanne auf die Bühne bringen. Seine Version des Ballettklassikers wird für Aufsehen sorgen und beginnt mit einer abenteuerlichen Recherchereise durch Brasilien.

Im Hinterland von Brasilien und Uruguay nimmt er an afroamerikanischen Ritualen teil. Er setzt sich tagelangen Zeremonien mit Tieropferungen aus und sucht im Trancetanz Inspirationen für seine Inszenierung.

Kann er den Ballettklassiker, der schon Generationen von Choreografen inspiriert hat, mit seiner eigenen Handschrift prägen? Und gelingt es ihm, den jungen Tänzern und Tänzerinnen der Ballettschule von Maurice Béjart in Lausanne die schwierige und impulsive Choreografie zu vermitteln?