Mikrokosmos Gassenschau

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Was vor 30 Jahren als sechsköpfiges Strassentheater-Projekt begann, ist heute der grösste Outdoor-Variété-Betrieb der Schweiz: „Karl’s kühne Gassenschau“. Während einer Saison war der Filmemacher Heinz Winter einer von 60 Mitarbeitenden des kulturellen Grossbetriebs. Eine Insider-Dokumentation.

Alle fünf Jahre verwandelt „Karl‘s kühne Gassenschau“ den stillgelegten Steinbruch von St. Triphon in die Kulisse für ein neues Spektakel voller Poesie und Pyrotechnik. Jeden Sommer wird das Dorf im Kanton Waadt zur Heimat für das grösste Outdoor-Theater der Schweiz und seine rund 60 Mitarbeitenden. Einer von ihnen war Heinz Winter: Während einer Saison arbeitete der ausgebildete Filmemacher an der Bar und warf von dort einen Blick auf, hinter und neben die Bühne des kulturellen Grossbetriebs.

Ein halbes Jahr leben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters und des Caterings, welches das Spektakel seit Jahren kulinarisch begleitet, auf engem Raum zusammen, Wohnwagen an Wohnwagen. Bei Sonne, Regen und Sturm ist der tägliche Spielbetrieb und das Zusammenleben dreier Generationen eine grosse Herausforderung. Der Film zeigt die Menschen abseits der Bühne im alltäglichen Aufeinandertreffen. Er erzählt die Geschichte und die Geschichten von Menschen, denen es trotz Schwierigkeiten und Konflikten gelingt, den täglichen Umgang und das gemeinsame Arbeiten zu kultivieren.

„Karl’s kühne Gassenschau“ hat seit der Gründung 1984 zwanzig verschiedene Produktionen in über 2000 Vorstellungen vor über einer Million Zuschauer gezeigt - eine stolze Bilanz. Vier der sechs Gründungsmitglieder - Paul Weilenmann, Markus Heller, Ernesto Graf und Brigitt Maag – sind noch immer dabei. Sie denken im Film laut über die Regelung ihrer Nachfolge nach.

Weitere Infos zum Film unter

www.mikrokosmosgassenschau.ch