Neue Schweizer Kurzfilme, spöttisch, skurril und einfühlsam

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Der Kurzfilm ist nicht nur eine eigene Kunstform, sondern auch ein Experimentierfeld und eine Bewährungsprobe für junge Filmschaffende. Zu den Kurzfilmtagen in Winterthur zeigt die «CH:Filmszene» Werke von jungen Talenten und etablierten Filmemachern.

Martin Guggisbergs Kurzfilm «Buumes» ist ein satirisches Hohelied auf die gute Nachbarschaft. In «Zimmer 606» von Peter Volkart spielt sich hinter den Wänden seltsames ab. Jan Poldervaart zeigt in «An meiner Seite» eine Kleinfamilie, die in bedrückender Sprachlosigkeit erstarrt. Eine Reise von Moment zu Moment ist Kerstin Poltes «Letzte Runde».

Beiträge

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    Buumes

    Baumanns sind „nett“. Stettlers sind auch „nett“ und laden „Buumes“ zum Z’Nacht ein. Es wird spät. Als die Gastgeber am nächsten Morgen aufstehen, sitzen Buumes immer noch auf dem Sofa… Martin Guggisbergs Verfilmung einer Kurzgeschichte von Guy Krneta ist ein satirisches Hohelied auf gute Nachbarschaft und die Gastfreundschaft bis zur Selbstaufgabe.

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    Zimmer 606

    Der Handlungsreisende Jonathan Fisch hausiert mit Glasaugen. Die Reise führt ihn an die Ränder der Provinz, wo er in einem heruntergekommenen Hotel absteigt. Das Mansardenzimmer Nr. 606 hat seine Tücken. Denn hinter den Wänden spielt sich Seltsames ab. Eine unruhige Nacht steht Jonathan Fisch bevor, die im Spätherbst beginnt und erst im Frühling endet.

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    An meiner Seite

    Eine Kleinfamilie erstarrt in einer bedrückenden Sprachlosigkeit. Die einzelnen Mitglieder kreisen unendlich weit voneinander entfernt in ihren isolierten Umlaufbahnen. Der Ausbruch des einzigen Kindes von zu Hause löst das Schweigen und bringt ein lange gehütetes Geheimnis ans Licht. Ein subtiler Kurzfilm über die Schatten, die eine Familie belasten können.

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    Letzte Runde

    Elisabeth leidet an einer unheilbaren Krankheit und möchte mit Hilfe einer Sterbehilfeorganisation aus dem Leben scheiden. Robert ein Vertreter der Organisation soll sie dabei begleiten. Doch im letzten Moment scheint es sich Elisabeth nochmals anders zu überlegen, flüchtet aus dem Sterbezimmer, bittet Robert mit ihr auszufahren – noch auf eine letzte Runde zu gehen. Mitten im Grünen geht das Benzin aus, der Weg bis zur nächsten Tankstelle ist weit. So kommen sich zwei sehr unterschiedliche Menschen plötzlich näher.