Neuland

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Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Neuland“ begleitet junge Migrantinnen und Migranten während der zweijährigen Schulzeit in der Integrationsklasse Basel auf ihrem ungewissen Weg in eine hoffentlich bessere Zukunft - in einem für sie unbekannten Land mit einer fremden Sprache und Kultur.

Der 19-jährige Ehsanullah ist aus Afghanistan geflüchtet und kam mit dem Schlauchboot übers Meer und zu Fuss über die Berge in die Schweiz. Die albanischen Geschwister Nazljie und Ismail wiederum verliessen ihr Land nach dem Tod ihrer Mutter und wurden bei Verwandten aufgenommen.

Zusammen mit anderen Jugendlichen aus aller Herren Länder finden sie sich in der Integrationsklasse von Herrn Zingg in Basel wieder und sollen innerhalb von zwei Jahren Sprache und Kultur unseres Landes kennen lernen.

Alle hoffen, ihre harte Vergangenheit und die teils traumatischen Schicksals­schläge hinter sich zu lassen und in der Schweiz ihre Träume leben zu können. Doch der Weg ist steinig und im fremden Land einen beruflichen Einstieg zu finden, wird nicht allen gelingen.

Je näher das Ende der zweijährigen Ausbildung rückt, desto drängender wird die Frage, ob es denn überhaupt einen Platz für sie gibt im neuen Land.

Beobachtend und einfühlsam zeigt „Neuland“ die Realität der jungen Menschen in der für sie so fremden Kultur und wirft ein ungewohntes Schlaglicht auf unsere globalisierte und kriegerische Welt.

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