Polder

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Die Witwe eines Gamedesigners, nimmt den Kampf gegen den Weltkonzern NEUROO-X auf. Mit ihrem Gadget bringt der Konzern die Gamer in Lebensgefahr. Darunter auch ihr Sohn Walterli. Plötzlich findet er sich in der Hütte einer Hexe eingesperrt vor. Kann die Mutter ihren Sohn noch rechtzeitig befreien?

NEUROO-X heisst der IT- und Gamekonzern, der in «Polder» die Welt dominiert. Marcus, der Chief Development Manager von NEUROO-X, stirbt kurz vor der Fertigstellung des Roten Buchs, einem neuen Gadget, welches das ultimative Spielerlebnis bietet. Der visionäre Gründer Marcus ist verschwunden oder tot. Er versucht aber aus der von ihm geschaffenen virtuellen Welt heraus seine Witwe Ryuko mit den nötigen Informationen zu versorgen, um der skrupellosen Konzernführung das Handwerk zu legen. In Marcus' Uralt-Laptop findet Ryuko eine kleine grüne Kassette. Das sogenannte Diginet. Es ist der Schlüssel in eine faszinierend-erschreckende Parallelwelt in der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ineinander verschwimmen. Durch diese Parallelwelt geistern Sagen- und Horrorgestalten. Darunter die Hexe Kuchisake Onna, die kleinen Kindern furchtbares antut.

Das grüne Diginet bietet ein fast vollständiges Eintauchen in eine virtuelle Welt. Es ist allerdings bloss die harmlose Vorstufe zum roten Diginet. Mit Erschrecken muss Ryuko feststellen, dass ihr Sohn Walterli sich an einen dieser gefährlichen Prototypen angedockt hat. Aus diesem kann er nicht befreit werden. Blieb man im grünen Diginet bloss ein Beobachter, so wird der Gamer in der roten Version Beteiligter. Man kann Täter und Opfer zugleich sein. Das ist fatal, denn Walterli ist jetzt in einer Hütte eingesperrt- zusammen mit Kuchisake Onna. Und es gibt offenbar kein Mittel um Walterli aus der Situation zu befreien.

Gemeinsam mit der engagierten Anwältin Gaby nimmt Ryuko den Kampf gegen NEUROO-X auf. Der Gamekonzern wird auf eine Milliardenentschädigung verklagt und soll Walterli aus den Klauen der Hexe befreien.

Der Film von Samuel Schwarz und Julian M. Grünthal wurde mit dem Méliès d'Argent in Trieste als bester europäischer Science-Fiction - Film ausgezeichnet.