Steinschlag

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Bergführerin Andrea Stamm wird zu einer Unfallstelle gerufen. Die Frau des Dorfkönigs und Bauunternehmers liegt tot auf einem Felsvorsprung. Todesursache: Steinschlag. Andreas Vater, der Expolizist, vermutet Mord. Andrea fängt an zu ermitteln und begibt sich dabei in tödliche Gefahr.

Kaum aus Amerika in ihr Heimatdorf mitten in der herrlichen Bergwelt zurückgekehrt wird die junge Bergführerin Andrea Stamm (Sandra Utzinger) zu einem Bergungseinsatz gerufen. Der Arzt kann nur noch den Tod der Verunfallten feststellen. Offensichtlich wurde die Frau von einem Steinschlag getroffen. Das ganze Dorf trauert um die Gattin des Bauunternehmers Werner Baumberger. Nur Andreas Vater Robert Stamm (Mathias Gnädinger) kann nicht daran glauben. Als ehemaliger Polizeifahnder wurde er gegen seinen Willen in Frühpension geschickt. Er ist überzeugt, dass Baumberger seine Frau umgebracht hat.

Als Robert Stamm wegen eines Herzinfarktes ins Spital eingeliefert wird, beginnt sich das angespannte Vater-Tochter-Verhältnis zu lockern. Andrea schenkt dem Verdacht ihres Vaters langsam Glauben und fängt selber an nachzuforschen.

Die so friedlich scheinende Dorfgemeinschaft beginnt sich gegen die ehrgeizige Polizistentocher zu verschwören. Andrea Stamm erhält anonyme Anrufe, wird bedroht und bekommt als Bergführerin kaum noch Aufträge. Mit diesen persönlichen Problemen beschäftigt, merkt sie nicht, dass sie bei einer weiteren Bergungsaktion in eine tödliche Falle gelockt wird.

Der im Berner Oberland gedrehte Fernsehfilm von Judith Kennel basiert auf dem Roman von Emil Zopfi. Sandra Utzinger spielt die Kletterszenen der Andrea Stamm meisterhaft, und Mathias Gnädinger überzeugt in diesem Film aus dem Jahre 2005 einmal mehr in der Rolle des eigenbrötlerischen Vaters.