The Beast within - Wenn Tiere kämpfen müssen

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Keiner will sie und trotzdem finden sie statt: Tierkämpfe. Doch irrt, wer Tierkämpfe als barbarisches Ritual einer unzivilisierter Gesellschaften abtut: Auch im Westen erfreuen sich Tierkämpfe einer wachsenden Beliebtheit. Was treibt Menschen dazu Tiere gegeneinander antreten zu lassen?

Faszination Tierkampf

Die Diskussion über die Gefährlichkeit der Kampfhunde ist allgegenwärtig. Die wenigsten würden aber eine Parallele zwischen Kampfhunden, Kampfhähnen, Kampfgrillen oder gar Kampfcomputern suchen.  Genau das tut der Schweizer Regisseur Yves Scagliola in seinem Dokumentarfilm „The beast within“. Quer durch die Kulturen zeigt er die Lust der Menschen, sich ein Werkzeug für die eigene Kampfeslust heranzuzüchten.

Seit Menschgedenken sind diese Werkzeuge Tiere. Scagliola zeigt die Dramatik der Tierkämpfe in fast betörenden Bildern, relativiert die aufkeimende Faszination aber sofort wieder. Etwa dann, wenn der heroische Hund nach verlorener Schlacht als Kadaver im Strassengraben endet. Oder wenn plötzlich selbstgebastelte Roboter den Platz der Tiere einnehmen, sich an den Kämpfen aber nichts ändert, ausser dass die „Tiere“ plötzlich Öl verlieren, und nicht Blut.