The Substance - Albert Hofmanns LSD

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Ein Bruchteil eines Milligramms, und alles ist anders. Der Chemiker Albert Hofmann stösst im Frühjahr 1943 in Basel per Zufall auf eine bisher unbekannte Substanz. Angereichert mit wunderbarem Archivmaterial von Prag bis San Franzisco beleuchtet der Film die wechselhafte Geschichte von LSD.

Mitten in den Wirren des Zweiten Weltkrieges entdeckt der Schweizer Chemiker Albert Hofmann zufällig eine bislang unbekannte Substanz: Lysergsäurediethylamid, kurz LSD. Was er nicht ahnen kann: sein LSD wird die Welt verändern. Eigentlich hat er nach einem Kreislaufmittel gesucht. Nach einem Selbstversuch von Hoffman und ersten klinischen Tests in der Schweiz beschliesst die Firma Sandoz, LSD zur Produktion freizugeben.

Das neuartige Medikament stösst bei Psychiatern in aller Welt auf enormes Interesse. Es dient als Werkzeug, um die Funktionsweise der menschlichen Psyche zu entschlüsseln. Als die „Atombombe“ des Geistes anfangs der 60er Jahre aus den Kliniken entweicht geht es erst richtig los. LSD scheint wie geschaffen für die Aussteiger aus der Wohlstandsgesellschaft. Doch auch das Militär und die Geheimdienste interessieren sich für die Substanz. Die Geschichte rund um den wohl schrägsten Exportartikel der Schweiz wird vom 100 jährigen Albert Hofmann selbst kommentiert. – ein letzte langes Interview.

Der Regisseur Martin Witz (Dutti der Riese) hat mit The Substance einen filmischen Trip durch sechs Jahrzehnte realisiert. Angereichert mit wunderbarem Filmmaterial aus über 50 Film-Archiven von Prag bis San Franzisco gelingt es dem Regisseur die wechselhafte Geschichte des LSD aufzuzeigen.