Tschäss

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1957 war Jazz Chiffre für Aufbruch und Ausbruch aus der bünzligen Schweiz. Beswingtes Zeitgemälde mit Pasquale Aleardi und Mathias Gnädinger.

50er Jahre in einem Zürcher Arbeiterquartier. Renato (Pasquale Aleardi), Maurerlehrling italienischer Herkunft  fühlt sich eingeengt. Das konservative Nachkriegs-Zürich lässt keine Freiräume für Jugendliche zu. Als in der Nähe ein Jazz-Club eröffnet wird, ist seine Neugierde geweckt. Die verruchte Musik fasziniert ihn. Renato hat sein Lebenselement gefunden, er will selbst Musik machen. Unterstützung von seinem strengen Vormund Brugger (Mathias Gnädinger) ist keine zu erwarten. Mit Hilfe seines kleinkriminellen Freundes Schampi (Kaspar Weiss) verschafft sich Renato eine Trompete und den Zugang zu einer neuen Welt.

Mit «Tschäss» setzte Daniel Helfer 1994 den Anfängen der hiesigen Jazz-Szene, die in den letzten Wochen auf SRF 1 in der Dok-Reihe «Jazz in der Schweiz» nachgezeichnet wurde, ein Denkmal. Neben Pasquale Aleardi in seiner ersten grossen Rolle sind Mathias Gnädinger, Kaspar Weiss und Karl Spörri mit von der Partie.