Ulrich Seidl und die bösen Buben - ein Filmporträt

Video «Ulrich Seidl und die bösen Buben - ein Filmporträt» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

Die Filme Ulrich Seidls sind berüchtigt. Zu reden geben ihre Themen - Religion, Sex und Nazitum - aber auch ihre verstörende Machart. Während der Dreharbeiten zu Seidls Kinofilm «Im Keller» lässt sich der österreichische Regisseur zum ersten Mal beobachten - mit überraschendem Ergebnis.

Mit seiner unverkennbaren Handschrift gehört Ulrich Seidl zu den meistdiskutierten Autorenfilmern der letzten Jahre. Seine Filme bewegen sich stets auf dem schmalen Grad zwischen Inszenierung und Dokumentation und fördern Abgründiges aus der Welt des österreichischen Kleinbürgertums zutage.

Der Dokumentarfilmer Constantin Wulff beobachtet Seidl bei Dreharbeiten und Theaterproben. Seidl gewährt ihm Einblicke in seine ganz eigene Arbeitsmethode, die Grundlage seiner einzigartigen künstlerischen Handschrift ist.

Mit ausführlichen Gesprächen und Ausschnitten aus früheren Filmen entwirft dieses Porträt das Bild eines komplexen Ausnahmekünstlers. Seidels gesamtes Schaffen erweist sich als Suche, bei der er sich vom Realen genauso leiten lässt wie von den eigenen Visionen und Dämonen.