Offene Grenzen – Brahms, Ravel und Dohnany in der Schweiz

«Das hätte ich selber nicht besser machen können» staunte Brahms, als er sich für das 1. Klavierquintett des 19-jährigen Ernö Dohnányj einsetzte. Der war ein Kind einer Übergangszeit, des Umbruchs und damit nicht vollkommen ein Neuerer, aber auch keiner, der das Moderne abgelehnt hat.

Das Schweizer Trio Nota Bene hat mit zwei internationalen Gästen diese Musik jetzt aufgenommen.

Auch Richard Flurys Musik bleibt tonal - sie ist für ihn eine romantische Kunst. Ohne den Heimatbegriff kitschig auszuhöhlen hat er die Gegend, aus der er stammte immer wieder in seine Musik einfliessen lassen. Die 50 Romantischen Stücke, die Skizzenmappe aus dem Bucheggberg hat die Pianistin Margaret Singer neu eingespielt

Johannes Brahms: Streichquartett Nr. 1 b-Moll op. 18
Ryszard Groblewski, Viola
István Várdai, Cello
Galatea Quartett

Maurice Ravel: Sonate pour violon et violoncelle
Hansheinz Schneeberger, Violine
Tytus Miecznikowski, Cello

Ernö Dohnányi: Klavierquintett Nr. 2 es-Moll op. 26
Shmuel Ashkenasi, Violine
Mobuko Imai, Viola
Trio Nota Bene

Ergänzungsmusik:
Ernest Bloch: Streichquartett G-Dur
Galatea Quartett

Redaktion: Nikolaus Broda