Zum hundersten Geburtstag von Edward Staempfli (1908-2002)

Vor hundert Jahren wurde in Bern Edward Staempfli geboren. Er studierte in Paris bei Paul Dukas, kam 1939 aufgrund des Kriegs zurück in die Schweiz, doch konnte er hier sein Glück nicht finden. 1951 verliess Staempfli die Schweiz und zog erst nach Heidelberg, dann nach Berlin.

Es ist die Zeit, da er entschieden die Prinzipien von Schönbergs Zwölftonmusik anzuwenden begann. Dass Staempfli in Vergessenheit geriet, hat nichts mit der Qualität seiner Werke zu tun, eher gehört er der «falschen Generation» an: einerseits zu jung, als dass er sich bei Kriegsausbruch bereits einen Namen gemacht hätte, andererseits zu alt, um nach Kriegsende neu anfangen zu können.

Im Portrait ist Edward Staempfli im Gespräch zu hören, das er 1988 mit Hansjörg Pauli führte.