Das Geschlecht: Eine Frage der Entscheidung?

  • Dienstag, 30. Januar 2018, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 30. Januar 2018, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 31. Januar 2018, 2:35 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 31. Januar 2018, 11:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 31. Januar 2018, 16:40 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 1. Februar 2018, 4:10 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 1. Februar 2018, 12:45 Uhr, SRF info
    • Freitag, 2. Februar 2018, 9:55 Uhr, SRF info
    • Samstag, 3. Februar 2018, 14:05 Uhr, SRF info

Was ist das eigentlich, unser Geschlecht? Und warum tun wir uns so schwer mit allem was ausserhalb der uns vertrauten Kategorien von Mann und Frau steht?

Transgender, pansexuell, androgyn, intersexuell, genderfluid, u.v.a. Bei Facebook gibt es 60 Geschlechter, um sein Geschlecht zu beschreiben. Heute wird um den Begriff «Gender» hart gestritten. Gender ist das soziale Geschlecht im Gegensatz zum biologischen Geschlecht. Nach der der Gender-Theorie gibt es verschiedene Facetten des Frauseins und des Mannseins. Welche Bedeutung werden Geschlechterrollen in Zukunft haben? Warum tut sich unsere Gesellschaft so schwer damit, wenn der Körper nicht zum gefühlten Geschlecht passt.

Barbara Lüthi diskutiert im «Club» über Identität, Rollenbilder und den Umgang der Gesellschaft mit verschiedensten Geschlechter- und Beziehungskonzepten mit:

Andrea von Aesch, Transfrau
Henry Hohmann, Transgender Network Switzerland
Heiner Studer, Alt Nationalrat EVP/AG
David Garcia Nuñez, Psychiater u. Psychotherapeut, Universitätsspital Basel
Anna Rosenwasser, LGBT-Jugendorganisation «Milchjugend»
Barbara König, Prof. für Verhaltensbiologie, Universität Zürich

Positionen:

Andrea von Aesch: «Ich habe nicht das Geschlecht gewechselt, sondern nur mein Äusseres dem angepasst, wie ich mich fühle.»

Henry Hohmann: «Das Geschlecht liegt nicht zwischen den Beinen, sondern zwischen den Ohren.»

Heiner Studer: «In unserem Land können alle so leben, wie sie wollen. Doch der Gendergedanke geht zu weit. Die Kategorien Frauen und Männer reichen.»

David Garcia Nuñez: «Geschlechtervariante Personen sind der leibhaftige Beweis dafür, dass wir «Geschlecht» endlich komplexer denken müssen.»

Anna Rosenwasser: «Das Auflösen der Geschlechter ist ganz in Sinne des Feminismus. Es gibt noch immer zu viele starre Rollenbilder.»

Barbara König: «Wenn wir die Geschlechterproblematik verstehen wollen, dürfen wir die Biologie, v.a. die Evolutionsbiologie, nicht ignorieren.»

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