Das Trauma der Flüchtlinge

  • Dienstag, 9. Dezember 2014, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 9. Dezember 2014, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 10. Dezember 2014, 1:35 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 10. Dezember 2014, 11:00 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 11. Dezember 2014, 3:55 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 11. Dezember 2014, 12:45 Uhr, SRF info
    • Samstag, 13. Dezember 2014, 14:05 Uhr, SRF info

Die Flüchtlingssituation ist dramatisch. Noch nie waren es so viele. Es fehlen die Rezepte, der UNO geht das Geld aus. Der Winter steht ins Haus. Wie weiter?

«Die Lage ist so dramatisch wie seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr», berichtet der Direktor des Bundesamtes für Migration, Mario Gattiker, die Notlage. Krieg, Katastrophen, Terror. 50 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Hälfte davon Kinder. Hunderttausende allein aus Syrien.

Ihr Leid ist unermesslich. Jeden Tag sterben viele von ihnen beim Versuch, Europa zu erreichen. Wer die Odyssee meistert, beginnt von vorne. Meist schwer traumatisiert. Im fremden Land nicht unbedingt willkommen.

Ob wir genug für die Flüchtlinge tun, ist eine emotional aufgeladene Gesellschaftsdebatte. Einfache Rezepte gibt es nicht. Das Schicksal der Menschen, der Minderjährigen und der Kinder ohne Eltern liegt der SRF-Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» zugrunde.

Im «Club» unter der Leitung von Karin Frei diskutieren Experten über die menschliche Dramatik der Betroffenen und die gesellschaftliche Herausforderung für die Schweiz.

Ashti Amir, Exilsyrer, Präsident des Vereins Syriaid
Eduard Gnesa , Sonderbotschafter für internationale Migrationszusammenarbeit
Beat Meiner, Generalsekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH
Catherine Paterson, Schulpsychologin, Fachleitung Traumatherapie
Susin Park, Leiterin UNHCR Schweiz und Liechtenstein

Beiträge

  • Karin Frei

    Die Moderatorin stellt ihre Gesprächsgäste vor:

  • Eduard Gnesa

    Die aktuellen Flüchtlingsströme sind die grössten seit dem zweiten Weltkrieg:

  • Beat Meiner

    Die Schweiz macht viel für die Flüchtlinge, sie könnte jedoch weit mehr tun:

  • Catherine Paterson

    Empfangszentren sind Abschreckungszentren:

  • Ashti Amir

    Ich habe viel unternommen, um mich als Flüchtling in der Schweiz zu integrieren:

  • Susin Park

    Warum Familienzusammenführungen so wichtig sind:

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