Nicht ohne mein Auto

  • Dienstag, 26. März 2013, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 26. März 2013, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 27. März 2013, 1:40 Uhr, SRF 1
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    • Samstag, 30. März 2013, 14:05 Uhr, SRF 1

Der Traum von der grenzenlosen Mobilität endet für Autofahrende immer häufiger im Stau. In Stosszeiten kommen die Autobahnen an ihre Kapazitätsgrenzen.

Seit 1990 hat sich die Fahrleistung auf den Autobahnen verdoppelt. Die starke Nutzung führt immer häufiger zu Staus. 2010 wurden gar 34% mehr Staustunden erfasst als im Vorjahr! Und: Fachleute sagen noch drastischere Verkehrszunahmen voraus. Bis 2030 wird rund ein Viertel des Nationalstrassennetzes regelmässig überlastet sein.

Droht der Verkehrskollaps? Wie kann er abgewendet werden und was lassen wir uns die Mobilität kosten?

Diskussionsgäste

Thierry Burkart, Vize-Präsident TCS, Präsident FDP Aargau
Bastien Girod, Nationalrat Grüne/ZH
Anton Gunzinger, Professor ETH Zürich
Klaus Zweibrücken, Professor für Verkehrsplanung Hochschule Rapperswil
Ueli Zoelly, Chef Verkehrspolizei Kanton Zürich
Andreas Burgener, Direktor Auto Schwei

Beiträge

  • Moderatorin Mona Vetsch

    Moderatorin Mona Vetsch

  • Thierry Burkart, Vize-Präsident TCS, Präsident FDP Aargau

    Thierry Burkart, Vize-Präsident TCS, Präsident FDP Aargau

    «Die Engpässe auf dem Schweizer Strassennetz müssen beseitigt werden. Die A1 zwischen Zürich und Bern z.B. muss durchgehend auf sechs Spuren erweitert werden. Man kann die Automobilisten nicht immer nur zur Kasse bitten, man muss auch investieren.»

  • Bastien Girod, Nationalrat Grüne/ZH

    Bastien Girod, Nationalrat Grüne/ZH

    «Mobilität macht nicht glücklich, es sollte deshalb nicht politisch künstlich verbilligt werden.»

  • Andreas Burgener, Direktor Auto Schweiz

    Andreas Burgener, Direktor Auto Schweiz

    «Die Autofahrer sind bereit, für den Strassenverkehr zu zahlen. Aber nur, wenn sie auch etwas kriegen für Ihr Geld: gute Verkehrswege, auf denen man vorwärts kommt.»

  • Anton Gunzinger, Professor ETH Zürich

    Anton Gunzinger, Professor ETH Zürich

    «Mobilität mit Steuergeldern zu subventionieren ist falsch. Ein fairer Benzinpreis wäre zwölf Franken pro Liter.»

  • Ueli Zoelly, Chef Verkehrspolizei Kanton Zürich

    Ueli Zoelly, Chef Verkehrspolizei Kanton Zürich

    «Je mehr der Verkehr zunimmt, desto schwieriger wird es für die Polizei, flächendeckend die Verkehrssicherheit zu wahren, und desto dringlicher mehr ist darum eine Kapazitätserweiterung auf dem Nationalstrassennetz, vor allem rund um die Agglomerationen, wünschenswert.»

  • Klaus Zweibrücken, Professor für Verkehrsplanung

    Klaus Zweibrücken, Professor für Verkehrsplanung

    «Mit der Parallelsubventionierung von Strasse und Schiene wird versucht, es allen recht zu machen, was aber nie gelingen wird. Wenn wir eine nachhaltige Mobilität wollen, braucht es dazu eine klare Strategie und Zielvorgaben, die auch die Grenzen der Mobilität definieren.»