Schweiz 2018: Wohlstand, Stillstand, Vision?

  • Dienstag, 9. Januar 2018, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 9. Januar 2018, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 10. Januar 2018, 2:35 Uhr, SRF 1
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    • Samstag, 13. Januar 2018, 14:00 Uhr, SRF info

Was bewegt die Schweiz 2018? Bringt der Wohlstand Stillstand? Oder schaffen wir es, für unser Land Visionen zu entwickeln?

Uns geht es gut. Die Schweiz hat kaum Schulden, wenig Arbeitslosigkeit und die Wirtschaft wächst.

Also alles bestens hier? Oder macht uns dieser Wohlstand träge, wenn es darum geht, die Herausforderungen der Zukunft anzupacken?

In ihrem zweiten Club zum Jahresanfang diskutiert Barbara Lüthi mit ihren Gästen über die Herausforderungen der Schweiz 2018: unser Verhältnis zur EU, die Reformen beim Rentensystem, Bildung, Digitalisierung und Zuwanderung. Sie will wissen: Wie kann die Schweiz ihre Stärken bewahren und sich trotzdem vorwärtsbewegen? Was hält uns zusammen? Und was für Visionen hat unser Land überhaupt?

Unter der Leitung der neuen Gastgeberin Barbara Lüthi diskutieren:

Karin Keller-Sutter, Präsidentin Ständerat
Markus Somm, Chefredaktor und Verleger «Basler Zeitung»
Michael Hermann, Politikwissenschafter
Jakob Tanner, Historiker
Monika Bütler, Professorin Universität St. Gallen
Sunnie Groeneveld, Jungunternehmerin und Verwaltungsrätin

Positionen:

Karin Keller-Sutter: «Unseren Wohlstand haben wir unseren Institutionen zu verdanken. Wenn die Menschen das Vertrauen in diese Institutionen verlieren, wird es schwierig, das Land vorwärtszubringen.»

Markus Somm: «Die Schweiz hat die direkte Demokratie und den Föderalismus, deshalb tun wir uns so schwer mit der EU. Ein Beitritt wäre ein enormer Eingriff in unsere DNA.»

Michael Hermann: «Die Schweiz war noch nie das Land der grossen Würfe. Doch nun muss sie beweisen, dass sie reformfähig ist.»

Jakob Tanner: «Die direkte Demokratie leuchtete einem Schwergewicht wie Alfred Escher nie ein. Heute könnten sich die Befürchtungen eines Escher als wahr erweisen. Grössere Unfälle sind in der Politik nicht mehr auszuschliessen.»

Monika Bütler: «Alle wünschen sich mehr Freiheit und dennoch unterstützen viele gleichzeitig Initiativen, welche die Freiheit der anderen einschränkt. Die Welt wird dadurch nicht besser.»

Sunnie Groeneveld: «Die Schweiz braucht bessere Bedingungen für Startups und mehr Mut für Neues. Wir sind ein Pionierland, das seinen Wohlstand unternehmerischen Visionären verdankt. Unternehmer schaffen Arbeitsplätze.»

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