Sterben – wie geht das?

Was wissen wir über das Sterben? Wie kann man sich auf den Tod vorbereiten und welche Möglichkeiten gibt es, Menschen würdevoll auf ihrem letzten Weg zu begleiten? Karin Frei spricht im «Club» mit Experten, aber auch mit einem Mann, der sich auf das bevorstehende Sterben vorbereitet.

Nichts ausser dem Tod ist sicher im Leben. Wir alle steuern darauf zu und trotzdem ist es eines der letzten grossen Tabus in unserer Gesellschaft: das Sterben.
Bei Karin Frei zu Gast sind Experten und Menschen mit ganz persönlichen Sterbeerfahrungen.

Gesprächsgäste

  • Olivier Ducry, nimmt Palliativpflege in Anspruch, ALS-Patient
  • Christoph Schürch, Pflegefachmann Palliative-Care-Team Winterthur
  • Markus Senn, verlor Ehefrau durch Krebs, Gründer Verein «Pro Palliative Betreuung»
  • Heike Gudat, Leitende Ärztin Hospiz Arlesheim
  • Annina Hess, Psychotherapeutin
  • Christoph Cina, Hausarzt

Links zur Sendung

Dialog Ethik - Informationen zum Thema Ethik im Gesundheitswesen, Patientenverfügung etc.

Palliativzentrum Kantonsspital St.Gallen - Hotline

Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung

Beiträge

  • Moderatorin Karin Frei

    Moderatorin Karin Frei

  • Olivier Ducry, nimmt Palliativpflege in Anspruch, ALS-Patient

    Olivier Ducry, nimmt Palliativpflege in Anspruch, ALS-Patient

    «Meine Krankheit lässt mir keine Hoffnung. Aber dank Palliative Care kann ich meine restliche Überlebenszeit so erträglich wie möglich gestalten.»

  • Anm. der Redaktion:

    Olivier Ducry ist am 27.09.2012 an den Folgen seiner Krankheit im Kreis seiner Familie gestorben. Die Redaktion «Club» entbietet seinen Angehörigen ihr tief empfundenes Beileid.

  • Heike Gudat, Leitende Ärztin Hospiz Arlesheim

    Heike Gudat, Leitende Ärztin Hospiz Arlesheim

    «Palliative Care - palliative Medizin, Pflege und Begleitung - ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Medizin. In der Schweiz müssen die Angebote, die Vernetzung und das Wissen der Fachleute noch verbessert werden, damit alle Betroffenen auch wirklich Zugang zu Palliative Care haben.»

  • Christoph Cina, Hausarzt

    Christoph Cina, Hausarzt

    «Das Sterben gehört zum Leben und wir tun gut daran, uns auf diese Lebensphase vorzubereiten. Aufgrund der Kompetenzen und dem Wunsch nach Betreuung zu Hause ist Palliative Care eine genuine und vordringliche Aufgabe von uns (Haus) ÄrztInnen zusammen mit Pflegenden, Angehörigen und Freiwilligen im Sinne einer guten Lebensqualität bis zum Schluss!»

  • Markus Senn, verlor seine Ehefrau durch Krebs

    Markus Senn, verlor seine Ehefrau durch Krebs

    «Am Schluss wollte meine Frau niemanden mehr, der sie besuchte. Ich war mit ihr fünf Tage allein und habe gespürt, dass sie ihren Tod annimmt. Etwa einen Tag vor ihrem Tod half ich ihr ein letztes Mal beim Gang ins Bad. Ich habe gespürt, wie schwach sie war. Am Tag darauf ist sie gestorben.»

  • Annina Hess-Cabalzar, Psychotherapeutin

    Annina Hess-Cabalzar, Psychotherapeutin

    «Jede Begleitung ist einzigartig. Es geht darum, den Menschen zu behandeln und nicht seine Diagnose. Dazu gehört, dass der Patient dazu animiert wird, seinen eigenen, passenden Umgang mit dem Leben und dem Sterben zu finden.»

  • Christoph Schürch, Pflegefachmann Palliative-Care-Team Winterthur

    Christoph Schürch, Pflegefachmann Palliative-Care-Team Winterthur

    «In der finalen Phase ist 80% unserer Tätigkeit Angehörigenarbeit. Wir erklären den Sterbe-Vorgang und beruhigen die Familie.»