Wenn Menschen spurlos verschwinden

Jedes Jahr verschwinden in der Schweiz 300 Menschen spurlos. Für ihre Angehörigen oft traumatisch, für die Polizei meist zum Verzweifeln. Was tun, wenn der Ehemann oder die Tochter spurlos untertauchen? Wie suchen? Und - stirbt die Hoffnung auf ein Wiedersehen nie? Ein «Club» mit Karin Frei.

Gut 300 Menschen verschwinden jährlich spurlos und tauchen auch nach Jahren intensiver Suche nicht wieder auf. Das traumatische Ereignis verändert das Leben ihrer Familienangehörigen und Freunde meist für immer. Über die quälende Ungewissheit, den Schmerz und die Wut erzählen einige von ihnen im «Club» unter der Leitung von Karin Frei.

Gesprächsgäste

  • Manuel Reich, Vater des lange vermissten und getöteten Alex Reich
  • Lisa Marti, ihr Ehemann verschwand vor 36 Jahren, Buchautorin «Mutanfall. Mein Leben ohne Ernst»
  • Hanni Santmann, seit 16 Jahren sucht sie nach ihrem verschwundenen Sohn
  • Heidi Aeschlimann, Notfallpsychologin und Psychotherapeutin
  • Claire Jordi, Dienst Nachforschungen nach vermissten Personen, Fedpol
  • Gerhard Brügger, Direktor der konsularischen Direktion EDA

Links zum Thema

Suchdienst Schweizerisches Rotes Kreuz SRK

Netzwerk Psychologische Nothilfe

Stiftung CareLink, Hilfe und Unterstützung bei Unglücksfällen