Preise: schillernde Grammys und coole Ameripolitan Awards

Chris Stapleton und Little Big Town gelang am Montag in Los Angeles nach ihren Nominationen zwar nicht der Sprung in eine der ganz grossen Grammy-Kategorien, aber je zwei schöne Country-Preise sind dennoch nicht nichts.

Chris Stapleton nimmt einen Grammy entgegen.
Bildlegende: V.l.n.r. Chris Stapleton und Dave Cobb nehmen Grammy Award für das beste Country-Album «Traveller» entgegen. Keystone

Nach den drei überraschenden CMA-Awards im November, den explodierenden Verkäufen seines Albums «Traveller» und seinen vier Grammy-Nominationen waren aller Augen und Hoffnungen auf Chris Stapletons Mega-Durchbruch bei den allerwichtigsten US-Musikpreisen. Ähnliches galt für Little Big Town und ihren Karriere-Song «Girl Crush». Triumphiert hat aber bekanntlich Taylor Swift – dank ihrem erklärten Abschied aus der Country-Welt. Ehre gabs aber auch für feine Musik aus Americana, Bluegrass und Folk.

Viel bescheidener aber vielleicht umso cooler sind die Ameripolitan Awards in Austin: Dank dem eingefleischten Traditionalisten Dale Watson wurden zum mittlerweilen dritten Mal die Besten in Sachen Honky Tonk, Western Swing, Rockabilly und Outlaw-Country prämiert. Eine hochgradig texanische Affäre.

Nach der grossen Awards-Runde bringt «Country Special» die Schweizer-Konzert-Vorschau auf die kommenden Wochen und Monate: Albisgütli, Eric Church, Dixie Chicks, Spring Bluegrass in Willisau und Trucker & Country Interlaken.

Gespielte Musik

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Geri Stocker