Sie hatten kein Glück im Nashville-Mainstream

Grosse Plattenfirmen lancieren neue Namen mit vielversprechenden Debüt-Alben voller Ohrwürmer und mit guten Kritiken. Und dennoch bleibt der Erfolg aus. «Country Special» bringt ein paar der vom Mainstream Verschmähten der letzten zwanzig Jahre. Einer von ihnen kommt nach Zürich: Shooter Jennings.

Bald in der Schweiz zu sehen: Shooter Jennings.
Bildlegende: Bald in der Schweiz zu sehen: Shooter Jennings. ZVG

Der Sohn der Country-Legenden Waylon Jennings und Jessi Colter schaffte 2005 mit seiner Debüt-Single auf Platz 26 seinen einzigen bescheidenen Radio-Hit. Karriere hat er seither dennoch gemacht: auf alternativen Americana-Kanälen. Im Zürcher Albisgütli gibt er seine Schweizer Live-Premiere.

Der New Yorker Bob Woodruff legte 1994 mit «Dreams & Saturday Nights» ein hochgelobtes Debüt vor. Im Jahr darauf spielte er am Singer-Songwriter Festival Frutigen. Nach zwei Mini-Hits verschwand er aber praktisch in der Versenkung. Jetzt meldet er sich mit einem starken Wurf zurück.

Und auch diesen Namen wäre aus «Country Special»-Sicht mehr Mainstream-Glück zu wünschen gewesen: Dawn Sears, Mandy Barnett, Shawn Camp, John Bunzow, Joy Lynn White, Kevin Denney, Ashton Shepherd, Elizabeth Cook, Jerry Kilgore, Kris Tyler und weitere. Ein Wiederhören mit vergessenen Perlen.

Gespielte Musik

Moderation: Christoph Schwegler, Redaktion: Geri Stocker