«Denkgeräusche 3» von Iris Rennert

Kann man beim Denken zuhören? Man kann - und man kann sogar Musik damit machen. Die Künstlerin Iris Rennert hat das Stück «Denkgeräusche 3» komponiert: Ausgehend von Hirnströmen, die per EEG gemessen wurden.

Hirnströme, das sind Impulse, das sind elektromagnetische Wellen - und die kann man messen. Diese Messdaten wiederum kann man dann sichtbar machen: Wie auf den bunten Hirndiagrammen, wo zum Beispiel das Sprechzentrum rot eingefärbt ist. Man kann sie aber auch hörbar machen: So geschehen im Forschungsprojekt «Denkgeräusche» an der Hochschule der Künste Bern. Die Künstlerin Iris Rennert hat dort mitgearbeitet, und ausgehend von Hirnströmen ein Stück komponiert, mit dem Titel: «Denkgeräusche 3».

Iris Rennert wurde 1966 in Biel geboren, sie lebt und arbeitet in Zürich. Die Künstlerin arbeitet in den Bereichen Klang- und Medienkunst, freischaffend sowie in Forschungsprojekten. Rennert unterrichtet an der F+F Schule für Kunst und Design Zürich.

Redaktion: Wolfram Höll