Paradiesvogel

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Fast vierzig Jahre war der unentbehrliche Gerd Heymann mit verschiedenen Chefs unterwegs. Jetzt geht er in Pension, muss aber noch bei der Aufklärung eines ganz kniffligen Falles helfen. Als ein Jungdesigner tot aufgefunden wird, müssen sich die Ermittler durch das Dickicht der Modeszene schlagen.

Nach einer Modenschau wird Jungdesigner Tristan P. tot aufgefunden. Der Verdacht fällt zunächst auf seinen Geschäftspartner Eddie. Doch dann rückt Stardesigner Hazar in den Fokus der Ermittler.

Richard Voss und sein Team begeben sich in die Abgründe der glitzernden Modewelt, wo mit harten Bandagen gekämpft wird. Offenbar hatte Tristan P. ein dunkles Geheimnis. Kriminalhauptkommissar Heymann setzt alles an die Lösung seines letzten Falls.

Am Abend vor seinem Tod gab Shootingstar Tristan P. überraschend seine Zusammenarbeit mit Modelegende Jean-Marie Hazar bekannt. Nicht einmal Eddie wusste über diesen Coup Bescheid. Von einem Moment auf den anderen sah er seine gesamte Existenz gefährdet.

Aber auch Tristans Liebhaber Hazar wurde an diesem Abend mit einer schmerzhaften Wahrheit konfrontiert. Denn Eddie setzte gleich zum Gegenschlag an: Er lieferte Hazar einen Beweis dafür, dass Tristan ihm aus reinem Geschäftsinteresse die grosse Liebe vorgespielt hatte. Adana, ehemaliges Topmodel und eng befreundet mit Hazar, spendete Hazar daraufhin angeblich die ganze Nacht lang Trost. Doch dieses Alibi riecht nach einem Freundschaftsdienst.

So haben Voss und sein Team es gleich mit zwei Verdächtigen zu tun, denen das Mordopfer übel mitgespielt hat. Und schliesslich finden sie unter den vielen jungen Mädchen, die von einer Modelkarriere träumen, eine weitere Spur.

Die Ermittler schlagen sich durch das Dickicht der glamourösen Modeszene und bringen dabei Dinge ans Licht, von denen ihnen der Atem stockt. Sie stürzen sich auf die Lösung dieses spektakulären Falls - nicht zuletzt auch, um vom Abschiedsschmerz abzulenken, der sich im Kommissariat breit macht: Gerd Heymann wird das Team nach 39 Dienstjahren verlassen - aber nicht, bevor dieser Fall gelöst ist.

Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF