«Der Bestatter» vom 22.1.2013

Staffel 1, Folge 3

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In einem Naturschutzgebiet kommt es zu einem tödlichen Raserunfall. Bestatter Luc und Anna-Maria stellen schnell fest, dass dieser absichtlich herbeigeführt worden ist. Die Ermittlungen führen die beiden in die Trauerfamilie, die ein Autohaus für Luxuskarossen besitzt. .

Das Mitglied einer Raserclique verunglückt tödlich mit seinem Porsche. Der Vater des Hinterbliebenen, Paul Obrist, Besitzer eines Autohauses für Luxuskarossen, bittet den Bestatter, das völlig verbrannte Gesicht seines Sohnes Patrick zu rekonstruieren, damit ihn seine Mutter im offenen Sarg sehen kann. Bei der Arbeit am Toten erlebt Luc eine Riesenüberraschung. Die Leiche auf seinem Tisch ist nicht Patrick, sondern ein anderer. Es handelt sich um den Lieblingsangestellten von Obrist, den kosovarischen Automechaniker Arsim Berisha. Paul Obrist ist nun erst recht bestürzt, und seine Tochter Susanne fällt fast in Ohnmacht, als sie erfährt, dass es sich beim Toten nicht um ihren Bruder Patrick, sondern um Arsim handelt. Wenn Arsim am Steuer sass, wo ist dann Patrick?

Fabio kümmert sich rührend um Susanne Obrist – der Fall ist klar für Luc: Sein Praktikant ist bis über beide Ohren in die tieftraurige Susanne verliebt. Nicht ganz ohne Hintergedanken gibt Luc Fabio hilfreiche Tips, wie er seiner Angebeteten näherkommen kann. Und tatsächlich: Der Trost des so verständnisvollen Fabio tut Susanne gut. Denn in der Raserclique herrscht ein rauherer Umgangston.

Unterdessen hat die Polizei das Autowrack unter die Lupe genommen und stellt fest, dass das Bremspedal des Porsches angesägt wurde. Beim Crash handelt es sich also nicht um einen Selbstunfall, sondern um Mord. Der erste Verdächtige ist Patrick, denn dieser ist seit der Tat spurlos verschwunden. Aber wieso sollte er sein eigenes Bremspedal ansägen? Luc und Anna-Maria ermitteln in der polizeifeindlichen Raserclique, befragen auch die Trauerfamilie Obrist und stellen mit Erschrecken fest: Das Autohaus voller Ferraris, Maseratis und Bentleys ist eine glitzernde Fassade, hinter der sich nicht nur ein rabenschwarzes Geheimnis verbirgt.

Erika ist verzweifelt. Statt sich in die Buchhaltung zu vertiefen und die Steuerbelege zu ordnen, studiert Luc in jeder freien Minute die Notizen seines toten Freundes, des Polizisten Bernhard Mäder. Der Bestatter hofft auf neue Hinweise, die ihm helfen, den Mord aufzuklären. Ein Name taucht in den Unterlagen häufig auf: Lorenz Ilgner, der stadtbekannte, erfolgreiche Anwalt, den Luc wegen seines selbstgefälligen Auftretens noch nie leiden konnte.