Asche zu Asche

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Der Kriminalist und sein Team klären den Mord an einer aussergewöhnlichen jungen Frau auf: Jenny Radcinsky arbeitete im Bestattungsinstitut ihres Vaters, erfüllte dort höchst bizarre Wünsche. Bei einem Kunden ging sie offenbar zu weit. Brachte ihr dies den Tod?

In einem Waldstück am Rande Berlins machen Schumann und sein Team einen makabren Fund: In einem Lieferwagen befinden sich drei Leichen in Sperrholzsärgen und eine blutüberströmte junge Tote. Die ersten Ermittlungen ergeben, dass der Lieferwagen zu dem Berliner Bestattungsinstitut Radczinsky gehört. Für die drei Leichen liegen rechtmässige Totenscheine vor, die eine natürliche Todesursache bestätigen. Die junge Frau jedoch wurde gewaltsam erschlagen. Die Leiche der jungen Frau wird schnell als die Tochter des Bestatters identifiziert: Jenny Radczinsky.

Schumann überbringt den Eltern die Todesnachricht, die unterschiedlich aufgenommen wird: Der Vater ist entsetzt, die Mutter reagiert ablehnend. Sie ist psychisch krank und hat bereits mehrere Selbstmordversuche hinter sich. Aufgrund des schwierigen Verhältnisses zu ihrer Mutter ist Jenny in den Anbau des Instituts gezogen, direkt über den Kühlraum.

Als Hauptverdächtiger gerät der Angestellte des Bestattungsinstituts, Anton Winkler, ins Visier der Kommissare. Er sollte die Leichen im Lieferwagen am Morgen nach Polen ins Krematorium fahren. Ausserdem scheint er noch in andere ominöse Machenschaften im Bestattungswesen verstrickt zu sein. Schumann ermittelt im Leben des Opfers und stellt fest, dass sich Jenny hingebungsvoll um die Angehörigen gekümmert hat. Sie hat versucht, ihnen einen versöhnlichen Abschied von ihren Verstorbenen zu bereiten. So hat sie als Andenken Fotos der Toten gemacht oder die Angehörigen an Leichenwaschungen teilhaben lassen.