Checker Kreuzkölln

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Vor laufender Kamera wird Manja Nowak, der Star einer Reality Soap, vergiftet. Hauptkommissar Schumann wird auf der Suche nach dem Mörder unfreiwillig Darsteller in der Soap. Denn im Kampf um das Publikum kennen die Produzenten kein Pardon. Schrecken sie für die Quoten nicht einmal vor Mord zurück?

Die 22-jährige Manja Nowak, der Star der Fernsehserie «Checker Kreuzkölln», bricht vor laufender Kamera zusammen und ist kurz darauf tot. Für Hauptkommissar Bruno Schumann und seine Kollegen ist die Todesursache schnell klar: Zyanid. Von der Filmcrew kann sich niemand den Mord an der beliebten Kollegin erklären. Doch als Schumann von der Entscheidung des Produzenten Roland Falkenberg erfährt, die Dreharbeiten so schnell wie möglich fortzusetzen, wird rasch klar, dass alle Nettigkeiten nur Kulisse sind. So kommen ihm bald auch Gerüchte zu Ohren, dass Manja Nowak nebenbei Pornofilme gedreht haben soll und gar dubiose Videos von ihr im Internet kursierten.

Während der Kriminalist den verschiedenen Hinweisen nachgeht, befindet er sich plötzlich selbst im Fokus der Kameras. Auf Schritt und Tritt fühlt er sich verfolgt und muss feststellen, dass die Produzenten für eine gute Story weder vor seinem Arbeits- noch vor seinem Privatleben haltmachen. Trotz all der Widrigkeiten gelingt es Schumann, ein brisantes Geheimnis zwischen der toten Schauspielerin und dem Produzenten zu enttarnen. Wollte Falkenberg dieses Geheimnis verbergen? Wusste die Frau des Produzenten ebenfalls davon? Oder war der gespielte Streit zwischen Manja und ihrer Kollegin Vanessa doch bitterer Ernst, mit tödlichen Folgen? Und welche Rolle spielt Manjas Exfreund, der ebenfalls zum Filmteam gehört? Motive für den Mord an dem jungen Serienstar sind ausreichend vorhanden. Doch es gibt nur eine Wahrheit - und diese muss der Kriminalist herausfinden.

Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF und SRF