Ein ideales Opfer

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Ein chronisch kranker Mann wird ermordet in einer Wohnung aufgefunden. Hauptkommissar Schuhmann und sein Team finden viel Widersprüchliches: Blut überall, keine Einbruchspuren, eine durchwühlte Garderobe. Ein als Raubmord getarntes Beziehungsdelikt?

Hauptkommissar Schumann findet in einem anonymen Wohnblock in Berlin Mitte einen rätselhaften Tatort vor. Susanne Bullrich hat ihren chronisch kranken Mann ermordet aufgefunden, als sie ihn besuchen wollte. Blutspuren im Wohnzimmer bezeugen die qualvolle Tötung eines einsamen Mannes. Klaus Ebners Leiche wurde auf einem Sessel platziert, nachdem ihm sein Mörder offenbar mit einer Gehhilfe eine schwere Kopfverletzung zugefügt hatte. Schumann fällt besonders das Kamerastativ auf, das achtlos am Boden liegen gelassen wurde, daneben eine leere Fototasche, deren Inhalt fehlt. Was hat sich hier abgespielt?

Fehlende Einbruchspuren deuten darauf hin, dass Ebner seinen Mörder kannte und in die Wohnung liess. Die durchwühlte Garderobe hingegen könnte auch Raubmord nahe legen. Oder wollte der Täter mit dem Diebstahl von einer Beziehungstat ablenken? Eindeutige Spuren führen die Ermittler zu Martin Preetz, der Ebner mit Essen belieferte. Unter Druck gibt der Mann zu, die Gelegenheit für einen Diebstahl genutzt zu haben. Aber er schwört, Ebner sei schon tot gewesen, als er die Wohnung betrat. Wenig später macht Schumann eine dramatische Entdeckung: Ebner soll vor einigen Monaten seine damalige Pflegerin Ellen Hansen betäubt und missbraucht haben.

Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und dem Schweizer Fernsehen.