Folge eins

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Regisseur Oliver Hirschbiegel («Der Untergang») entwirft in der sechsteiligen Agentenserie das Panorama der scheinbar festgefügten Welt des Kalten Krieges, in der sich erste Risse zeigen.

Nach seiner Ausbildung zum «Romeo-Agent» wird Lars Weber (Tom Schilling) vom DDR-Geheimdienst nach West-Berlin geschleust. Dort soll er die Datenanalystin Lauren Faber verführen, die für den britischen Geheimdienst arbeitet. Während Lars die Frau umgarnt, erfährt gleichzeitig das Leben einiger Menschen in Ost und West eine schicksalshafte Wende: So jenes von Klara, die vor der Aufnahme ins DDR-Olympia-Schwimmkader steht, oder jenes des schwulen Physiklehrers Axel, der, nach wiederholten Schikanen, von der Flucht aus der DDR zu träumen beginnt.

Berlin 1974. Nicht nur die Stadt, die ganze Welt ist geteilt in Ost und West. Berlin ist Frontstadt, wo sich die Supermächte bis an die Zähne bewaffnet gegenüberstehen. Aus der DDR wird der junge Ost-Berliner Lars Weber (Tom Schilling) in den Westen geschleust, um dort von Lauren Faber (Sofia Helin) sensible Informationen über den britischen Geheimdienst für die Stasi zu stehlen. Unter Kommando seines Führungsoffiziers Ralf Müller (Ben Becker) soll Lars die Britin verführen und dann sein Können als «Romeo-Agent» einsetzen.

Unterdessen beginnt Lars’ Vater (Jörg Schüttauf) im Osten der Stadt immer mehr das sozialistische Heilsversprechen zu hinterfragen, während seine Nichte Klara (Stephanie Amarell) vom DDR-Sportsystem aufgerieben zu werden droht. Und schliesslich ist da noch Lehrer Axel (Hannes Wegener), der, je stärker die Schikanen an Schule werden, immer öfter von Republikflucht träumt.