Folge zwei

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DDR-Agent Lars gelingt es in West-Berlin, die Datenanalystin Lauren für sich einzunehmen. Beharrlich dringt er in das Leben der Mutter eines missratenen Teenager-Sohnes ein. Bei Axel schliesslich, der sich in den britischen Weltenbummler Duncan verleibt hat, konkretisieren sich die Fluchtpläne.

Nach anfänglicher Zurückhaltung verfällt die alleinerziehende Mutter Lauren (Sofia Helin) dem unwiderstehlichen Charme von „Romeo-Agent“ Lars (Tom Schilling) und es kommt zu Annäherung. Im Osten der Stadt beginnt Lars’ Vater Gregor (Jörg Schüttauf) – ein treuer Sozialist und Stasi-Informant - zunehmend an der Richtigkeit des sozialistischen Systems zu zweifeln.

Im gleichen Wohnblock lebt auch Gregors Bruder Conrad mit seiner Familie. Während für Conrad das Leben in der DDR zur Farce verkommen ist, arbeitet seine Frau Gita verbissen daran, über die beiden Töchter für die Familie ein besseres Leben zu erreichen. Dabei wird insbesondere Klara (Stephanie Amarell) unter strenger Beobachtung von Staatsmacht und Trainer als Schwimmerin mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln zu olympischer Reife herangeführt.

Der homosexuelle Lehrer Axel Lang (Hannes Wegener), ein Kollege von Conrad, trifft in einer einschlägigen Ost-Berliner Schwulenbar auf den britischen Weltenbummler Duncan March Richard Pepper, der für Amerikaner Touren durch Ost-Berlin plant. Sie verlieben sich, doch steht dieser Ost-West-Beziehung unter einem schlechten Stern. Die bei Axel wachsenden Fluchtträume träumt auch Tobias Preuss, ebenfalls Stammgast in der Ost-Berliner Schwulenbar. Mit einer Gruppe von Freunden gräbt er seit einiger Zeit an einem Tunnel in den Westen.