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Der gleiche Himmel Über die Serie

In der 6-teiligen Thrillerserie verführt ein DDR-Agent 1974 in West-Berlin eine britische Datenanalystin, um an NATO-Informationen zu kommen. Die Schicksale weiterer Figuren runden diese Geschichte zum atmosphärischen Zeitbild des Kalten Krieges.

Zwei Frauen und zwei Männer stehen vor einer Betonwand.
Legende: Die Darsteller der Serie. SRF/UFA Fiction

DDR-Agent Lars Weber (Tom Schilling) wird 1974 nach West-Berlin geschleust, um sich dort als «Romeo» an eine britische Abhörspezialistin heranzumachen. Dazu verbindet «Der gleiche Himmel» zahlreiche weitere Schicksale in Ost und West zu einem atmosphärischen Zeitbild des Kalten Krieges. SRF 1 zeigt die deutsche Erfolgsserie in sechs Folgen jeweils am Montagabend.

Ost-Berlin 1974. Lars Weber (Tom Schilling) ist jung, gutaussehend, gebildet, kurz: der Traum aller Schwiegermütter. Eben hat er in der DDR-Kaderschmiede eine Ausbildung zum «Romeo»-Agent absolviert und soll nun im Westen der geteilten Stadt auf Lauren Faber (Sofia Helin) angesetzt werden. Auftrag: Die deutlich ältere und etwas einsame britische Daten-Analystin verführen und sich so Zugang zu sensiblen Informationen des britischen Geheimdiensts verschaffen. Als die Mission eine unerwartete Wendung nimmt, setzt ihn sein West-Berliner Führungsoffizier Ralf Müller (Ben Becker) kurzerhand auf die NSA-Mitarbeiterin Sabine Cutter (Friederike Becht) an.

Gleichzeitig haben andere in der DDR mit dem Alltag zu kämpfen. Lars’ Onkel Conrad (Godehard Giese) sorgt sich beispielsweise um seine Tochter Klara (Stephanie Amarell), die in den Schwimm-Kader für die Olympischen Spiele berufen wird und zu diesem Zweck von Mutter Gita (Anja Kling) und ihrem Trainer auf Höchstleistung getrimmt wird. Die durch den Dopingeinsatz eingetretenen körperlichen Seiteneffekte nimmt die Mutter billigend in Kauf. Physik-Lehrer Axel Lang (Hannes Wegener) wiederum ist es leid, den restriktiven Lehrvorgaben des Staates folgen zu müssen und seine Homosexualität zu verstecken. Bei seiner Suche nach Möglichkeiten in den Westen flüchten zu können, trifft er auf eine Gruppe, die mit dem Bau eines Tunnels bereits weit fortgeschritten ist.