Arbeiten auf der Alp – hinter den Kulissen

Der Alpalltag der Abderhaldens und ihrem Team - während dreier Wochen kann man diesen von Montag bis Freitag am Fernsehen mitverfolgen. Produziert werden die tagesaktuellen Sendungen über den Betrieb auf der Alp Malbun von einer knapp 20-köpfigen Crew.

Die SRF-Crew auf Erkundungstour.

Bildlegende: Die SRF-Crew auf Erkundungstour. SRF

Eine Equipe im Einsatz in der Käserei.

Bildlegende: Redaktorin Livia Baettig, Kameramann Patrick Gautschy und Tontechniker Roland Koch im Einsatz in der Käserei. SRF

Zwei bis drei Equipen sind jeden Tag unterwegs, um die besten Momente einzufangen und um 19.05 Uhr spannende Geschichten erzählen zu können. Sie bestehen jeweils aus einem Redaktor oder einer Redaktorin, einem Tontechniker und einem Kameramann. Gespielt ist auf der Alp Malbun, wie in jedem Sommerprojekt von «Schweiz aktuell», gar nichts: Es wird «nur» abgebildet und erzählt, was sich auch tatsächlich ereignet.

Arbeiten am improvisierten Schnittplatz.

Bildlegende: Cutter Tobias Bohrer und Redaktorin Katharina Schorer arbeiten am improvisierten Schnittplatz. SRF

Kaum sind die Dreharbeiten zu einer Geschichte abgeschlossen, kehrt die Equipe zum «Berghaus Malbun» zurück, wo das Redaktionsbüro eingerichtet ist. Hier schneiden die beiden Cutter Martin Edelmann und Tobias Bohrer zusammen mit dem Redaktor oder der Redaktorin die Beiträge.

Je nach dem, wann die Equipen zurückkehren, kann es auf den Schnittplätzen ganz schön hektisch werden. Schliesslich muss alles um 19.05 Uhr für die Sendung bereit sein.

Spezial-Einsatz für die Live-Sendung.

Bildlegende: Spezial-Einsatz für die Live-Sendung. SRF

Die Planung der nächsten Sendung beginnt bereits am Vortag. Produzent Rolf Elsener hat während der Gestaltung der aktuellen Sendung bereits die nächste im Kopf. Doch diese Pläne können schnell über den Haufen geworfen werden. Wenn sich auf der Alp etwas Unerwartetes, Spannendes oder speziell Schönes ereignet, stellt Elsener den Ablauf kurzerhand um: Täglich aktuell und live zu senden, heisst auch spontan zu sein und unter Umständen schnell entscheiden zu müssen. Moderator Michael Weinmann muss dann ebenfalls reagieren und seine Moderationen entsprechend anpassen. Aber auch Produktionsleiter Bruno Zus kommt dann zu Spezial-Einsätzen: Um in der Sendung zu demonstrieren wie viel Gras eine Kuh pro Tag frisst, greift er zum Beispiel selbst zur Heugabel.

Das Redaktionsbüro im Berghaus Malbun.

Bildlegende: Das Redaktionsbüro im Berghaus Malbun. SRF

Gegen 18.00 Uhr machen sich Produzent Rolf Elsener und Michael Weinmann auf den Weg zum Live-Schauplatz auf der Alp Malbun. Dort werden die Live-Situationen besprochen und geplant. Allerdings wird auch dort oft aus dem Moment heraus umdisponiert: Wenn etwa Ueli unerwartet auftaucht, wird auch er in das Gespräch miteinbezogen – umso lebendiger wirkt es dann zuhause am Bildschirm.
Diejenigen, die während der Sendung nicht arbeiten müssen, versammeln sich derweil im Redaktionsbüro vor dem Fernseher. Gespannt wird hier verfolgt, was live auf der Alp Malbun geschieht. Um 19.30 Uhr brechen die meisten auf ins Tal – zu Abend gegessen und geschlafen wird in Buchs SG. Zurück bleiben jene, die den Abend des Älpler-Teams noch begleiten oder am Morgen früh bereits wieder auf den Beinen sind, um zum Beispiel Ueli beim Käsen zu filmen.