Die Stuckis zaubern das Matterhorn nach Neuseeland

1967 nehmen der gelernte Confiseur Jürg Stucki und seine Frau Ursula das Schiff nach Neuseeland. Sie kennen weder das Land noch die Kultur. Und aller Anfang ist schwer: Jürg arbeitete zuerst als Holzarbeiter im neuseeländischen Busch, dann in einer Brotfabrik.

Jürg und Ursula Stucki.
Bildlegende: Leben seit 1967 in Neuseeland: Jürg und Ursula Stucki. zvg

Doch Anfang der 1970er-Jahre gelingt den beiden der Durchbruch. Sie ersteigern ein berühmtes Café namens «Matterhorn». Die harte Arbeit hat sich gelohnt, sie führen das Café lange Zeit erfolgreich.

1997 gönnen sich die beiden den wohl verdienten Ruhestand. Direkt am See in einer bezaubernden vulkanischen Umgebung mit Geysiren und heissen Quellen besitzen sie ein Haus auf der nördlichen Insel Rotorua. Es ist eine beliebte Touristendestination, im Garten von Jürg Stucki wachsen Orangen, Zitronen und Mandarinen.

Alle zwei Jahre besuchen sie die Schweiz. Zurück kommen, das können sie sich aber nicht mehr vorstellen. «Ich liebe die Schweiz», sagt Jürg Stucki. «Aber wenn wir zu Besuch sind, fühle ich mich schon fast als Ausländer. Es ist uns zu eng.»

Gespielte Musik

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Pascale Folke