Herbert Kündig: «Rumänien ist ein aufstrebendes Land»

Herbert Kündig lebt seit einem Jahr in Flore?ti, einer Gemeinde in Siebenbürgern in Rumänien. Eigentlich könnte sich der ehemalige Finanzchef gemütlich zurück lehnen und sein Leben als Pensionär geniessen. Stattdessen kümmert sich der Ostschweizer um hilfsbedürftige Menschen in Rumänien.

Herbert Kündig sitzt an seinem Schreibtisch aus hellem Holz.
Bildlegende: Statt sich zurück zu lehnen, engagiert sich Herbert Kündig mit Herzblut für hilfsbedürftige Menschen in Rumänien. zVg

Herbert Kündig war schon immer fasziniert von Rumänien und hat das Land schon viele Male mit seinem Motorrad bereist. Seit einem Jahr lebt er zusammen mit seiner rumänischen Frau in einem Haus in Flore?ti. Kennen gelernt hat er sie durch die Hilfsprojekte vor Ort. Die Leute seien sehr offenherzig, sagt der Ostschweizer: «Ihre Gastfreundschaft ist unglaublich. Da könnten sich die Schweizer eine grosse Scheibe davon abschneiden.»

Engagement mit Herzblut

Durch seine Kirchgemeinde in Will (SG) kam Herbert Kündig zu den Hilfsprojekten in Rumänien. Er packt an wo er kann. Wenn Firmen ihre Büromöbel gratis abgeben, organisiert Herbert Kündig kurzerhand Sattelschlepper nach Rumänien. Aber auch Hilfsprojekte für Kinder unterstützt er: «Die Heimsituation in Rumänien hat sich sehr verbessert. Was aber immer noch fehlt, sind Institutionen für Jugendliche mit Drogenproblemen!» Rumänien, sagt Herbert Kündig, ist sein zu Hause geworden: «Dass ich den Menschen hier in Rumänien helfe, gehört zu meinem Leben.»

Gespielte Musik

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Pascale Folke