Herr über sechs Tapasbars: Daniel Waldburger in Madrid

Daniel Waldburger kennt das Leben in Madrid. Seit seiner Geburt lebt er in der spanischen Hauptstadt. Mit 17 kam er kurz in die Schweiz, um eine kaufmännische Lehre zu absolvieren. Danach übernahm er die Tapasbar seines Vaters in Madrid.

Daniel Waldburger steht mit seinem Mitarbeiter in der Tapasbar.
Bildlegende: In seiner ältesten Tapasbar: Daniel Waldburger (r.) mit seinem Mitarbeiter Enrique Feijo. SRF

Der Vater von Daniel Waldburger ist Schweizer, seine Mutter Spanierin. «Dieser Mix ist ideal», sagt er: «Ich habe die Lockerheit eines Spaniers, und die Genauigkeit eines Schweizers». Dies mache seine Tapasbar auch so erfolgreich. Sein kleines Imperium zählt bereits sechs Restaurants. Alle haben sich auf «Gambas» spezialisiert.

Harte Konkurrenz

Madrid ist ein hartes Pflaster: Die Stadt hat eine der höchsten Restaurantdichten Europas. Da dürfe man sich keine Fehler erlauben, sagt der 50-Jährige. «Wenn ein Spanier eine schlechte Erfahrung mit einer Tapasbar macht, kommt er nie mehr zurück».

Das Leben findet draussen statt

Die Schweiz besucht er oft. Seine älteste Tochter lebt in der Schweiz, ebenso ein Teil seiner Familie. Trotzdem gehe er immer wieder gerne nach Spanien zurück. Denn in Spanien findet das Leben draussen statt, anders als in der Schweiz. «In Spanien trifft man sich spätabends, und schlendert von Tapasbar zu Tapasbar, bis morgens um 1 Uhr». Das wolle er nicht missen.

Gespielte Musik

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Rouven Born